Rassen

Rassenbeschreibung

Hier werden die verschiedensten Rassen, welche in unserem Verein gezüchtet werden, laut Deutschem Einheitsstandard beschrieben und eingeteilt.

Alpenzeller Spitzhauben

  • Alpenzeller Spitzhauben

    Apenzeller Spitzhauben

    Herkunft:

    Schweizer Huhn; Kanton Appenzell;
    entstanden aus alten Haubenhuhnschlägen.

    Farbenschläge:

    Schwarz:

    Bei beiden Geschlechtern grünglänzendes Schwarz mit dunkelgrauem bis schwarzem Untergefieder. Lauffarbe blauschwarz bis schwarz.

    GROBE FEHLER: Viel Schilf in Schwingen; weiße Kehle oder Haube; stark violetter Glanz oder brauner Anflug.

    Blau:

    HAHN: Gleichmäßiges, mittleres Blau ohne Säumung; dunkelblaue bis samtschwarze Behänge; Schwanz im Farbton der Brustfarbe entsprechend, etwas schwarze Spritzer gestattet; Untergefieder graublau.

    HENNE: Gleichmäßiges mittleres Blau ohne Säumung; Halsbehang dunkler abgesetzt; etwas schwarze Spritzer gestattet; Untergefieder blaugrau.

    GROBE FEHLER: Fleckiges, rußiges oder zu helles Blau; bräunlicher Hals- oder Sattelbehang; Weiß in Schwingen oder Schwanz; weißes Untergefieder.

    Silber-schwarzgetupft:

    HAHN: Rein silberweiße Hauptfarbe, die in jeder Feder in einer klaren, schwarzen, ziemlich kleinen, nicht kreisrunden Tupfenzeichnung endet; an Kopf und Hals weniger hervortretend; Hand-, Armschwingen und Schwanzfedern mit schwarzer Endtupfung; Bauch- und Aftergefieder grau; Untergefieder dunkelgrau.

    HENNE: Kopf, Haube und Hals silberweiß mit schwarzer Spitzenzeichnung; Brust, Flügeldecken, Rücken und Schwanz silber-weiß mit klarer, schwarzer Endtupfung; Schwingen wie beim Hahn; Untergefieder dunkelgrau.

    GROBE FEHLER: Vorsaum; zusammenlaufende (klatschige) Tupfung, die die Grundfarbe nicht überall hervortreten läßt.

    Gold-schwarzgetupft:

    HAHN: Goldrote Hauptfarbe; Tupfenzeichnung wie bei den Silber-schwarzgetupften; Schwingen: Außenfahne goldgelb, Innenfahne möglichst schwarz; Brust und Seiten: Gold mit schwarzen Tupfen; Bauch- und Untergefieder grauschwarz; Schwanz: möglichst braun mit schwarzen Endtupfen; schwarzbrauner Schwanz gestattet.

    HENNE: Goldgelbe Hauptfarbe; Schwanz goldbraun mit schwarzer Endtupfung; sonst wie beim Hahn, unter Berücksichtigung der geschlechtlich bedingten Unterschiede.

    GROBE FEHLER: Siehe Silber-schwarzgetupft.

    Gewichte:

    Hahn 1,5-1,8 kg
    Henne 1,2-1,5 kg.

    Bruteier-Mindestgewicht: 55 g.
    Schalenfarbe der Eier: Weiß.

    Ringgrößen: Hahn V, Henne VI.

    Alpenzeller Spitzhauben

    Apenzeller Spitzhauben

    Herkunft:

    Schweizer Huhn; Kanton Appenzell;
    entstanden aus alten Haubenhuhnschlägen.

    Farbenschläge:

    Schwarz:

    Bei beiden Geschlechtern grünglänzendes Schwarz mit dunkelgrauem bis schwarzem Untergefieder. Lauffarbe blauschwarz bis schwarz.

    GROBE FEHLER: Viel Schilf in Schwingen; weiße Kehle oder Haube; stark violetter Glanz oder brauner Anflug.

    Blau:

    HAHN: Gleichmäßiges, mittleres Blau ohne Säumung; dunkelblaue bis samtschwarze Behänge; Schwanz im Farbton der Brustfarbe entsprechend, etwas schwarze Spritzer gestattet; Untergefieder graublau.

    HENNE: Gleichmäßiges mittleres Blau ohne Säumung; Halsbehang dunkler abgesetzt; etwas schwarze Spritzer gestattet; Untergefieder blaugrau.

    GROBE FEHLER: Fleckiges, rußiges oder zu helles Blau; bräunlicher Hals- oder Sattelbehang; Weiß in Schwingen oder Schwanz; weißes Untergefieder.

    Silber-schwarzgetupft:

    HAHN: Rein silberweiße Hauptfarbe, die in jeder Feder in einer klaren, schwarzen, ziemlich kleinen, nicht kreisrunden Tupfenzeichnung endet; an Kopf und Hals weniger hervortretend; Hand-, Armschwingen und Schwanzfedern mit schwarzer Endtupfung; Bauch- und Aftergefieder grau; Untergefieder dunkelgrau.

    HENNE: Kopf, Haube und Hals silberweiß mit schwarzer Spitzenzeichnung; Brust, Flügeldecken, Rücken und Schwanz silber-weiß mit klarer, schwarzer Endtupfung; Schwingen wie beim Hahn; Untergefieder dunkelgrau.

    GROBE FEHLER: Vorsaum; zusammenlaufende (klatschige) Tupfung, die die Grundfarbe nicht überall hervortreten läßt.

    Gold-schwarzgetupft:

    HAHN: Goldrote Hauptfarbe; Tupfenzeichnung wie bei den Silber-schwarzgetupften; Schwingen: Außenfahne goldgelb, Innenfahne möglichst schwarz; Brust und Seiten: Gold mit schwarzen Tupfen; Bauch- und Untergefieder grauschwarz; Schwanz: möglichst braun mit schwarzen Endtupfen; schwarzbrauner Schwanz gestattet.

    HENNE: Goldgelbe Hauptfarbe; Schwanz goldbraun mit schwarzer Endtupfung; sonst wie beim Hahn, unter Berücksichtigung der geschlechtlich bedingten Unterschiede.

    GROBE FEHLER: Siehe Silber-schwarzgetupft.

    Gewichte:

    Hahn 1,5-1,8 kg
    Henne 1,2-1,5 kg.

    Bruteier-Mindestgewicht: 55 g.
    Schalenfarbe der Eier: Weiß.

    Ringgrößen: Hahn V, Henne VI.

Austrolorps

  • Austrolorps

    Austrolorps

    Herkunft:

    Seit den zwanziger Jahren in Australien zu Wirtschaftszwecken aus Orpington entwickelt. 1929 in USA, 1952 in Deutschland anerkannt.

    Farbenschläge:

    Schwarz:

    Tiefgrünglänzendes Schwarz; dunkler Flaum. Schnabel glänzend schwarz; helle Spitze beim Hahn gestattet.
    Lauffarbe und Zehen schwarz; Fußsohlen und Zehenunterseite weiß bis blaßrosa; Zehennägel weiß bis hellhornfarbig.

    GROBE FEHLER: Mattes, bronze- oder violettglänzendes Gefieder; Weiß in Schwingen.

    Weiß:

    Leicht gelber Anflug im Schmuckgefieder des Hahnes gestattet.
    Lauffarbe möglichst dunkelblau; bläulich-weiß noch gestattet. Augenfarbe dunkelbraun bis rotbraun.

    GROBE FEHLER: Stark gelber Anflug; andersfarbige Federn; Augenfarbe ohne braunen Farbton.

    Blau-gesäumt:

    HAHN: Grundfarbe ein zartes Graublau; Brust und Schenkel jede Feder gleichmäßig schwarzgesäumt. Hals, Decken und Sattelbehang samtschwarz. Der Hahn im Gesamtton etwas dunkler als die Henne.

    HENNE: Grundfarbe ein zartes Graublau, jede Feder schwarz gesäumt.
    Lauffarbe und Zehen schwarz; Fußsohlen und Zehenunterseite weiß bis blaßrosa.

    GROBE FEHLER: Rost im Hals und Sattelbehang; fehlende Säumung; weiße, schwarze oder gefleckte Federn im Mantelgefieder.

    Gewichte:

    Hahn 3-3,5 kg
    Henne 2-2,5 kg.

    Bruteier-Mindestgewicht: 55 g.
    Schalenfarbe der Eier: Hellbraun.

    Ringgrößen: Hahn II, Henne III.

    Austrolorps

    Austrolorps

    Herkunft:

    Seit den zwanziger Jahren in Australien zu Wirtschaftszwecken aus Orpington entwickelt. 1929 in USA, 1952 in Deutschland anerkannt.

    Farbenschläge:

    Schwarz:

    Tiefgrünglänzendes Schwarz; dunkler Flaum. Schnabel glänzend schwarz; helle Spitze beim Hahn gestattet.
    Lauffarbe und Zehen schwarz; Fußsohlen und Zehenunterseite weiß bis blaßrosa; Zehennägel weiß bis hellhornfarbig.

    GROBE FEHLER: Mattes, bronze- oder violettglänzendes Gefieder; Weiß in Schwingen.

    Weiß:

    Leicht gelber Anflug im Schmuckgefieder des Hahnes gestattet.
    Lauffarbe möglichst dunkelblau; bläulich-weiß noch gestattet. Augenfarbe dunkelbraun bis rotbraun.

    GROBE FEHLER: Stark gelber Anflug; andersfarbige Federn; Augenfarbe ohne braunen Farbton.

    Blau-gesäumt:

    HAHN: Grundfarbe ein zartes Graublau; Brust und Schenkel jede Feder gleichmäßig schwarzgesäumt. Hals, Decken und Sattelbehang samtschwarz. Der Hahn im Gesamtton etwas dunkler als die Henne.

    HENNE: Grundfarbe ein zartes Graublau, jede Feder schwarz gesäumt.
    Lauffarbe und Zehen schwarz; Fußsohlen und Zehenunterseite weiß bis blaßrosa.

    GROBE FEHLER: Rost im Hals und Sattelbehang; fehlende Säumung; weiße, schwarze oder gefleckte Federn im Mantelgefieder.

    Gewichte:

    Hahn 3-3,5 kg
    Henne 2-2,5 kg.

    Bruteier-Mindestgewicht: 55 g.
    Schalenfarbe der Eier: Hellbraun.

    Ringgrößen: Hahn II, Henne III.

Dresdner

  • Dresdner

    Dresdner

    Herkunft:

    Als erster Farbenschlag wurden die Goldbraunen in Dresden aus Wyandotten, Rhodeländern und New Hampshire herausgezüchtet und 1955 anerkannt.

    Farbenschläge:

    Goldbraun:

    HAHN: Kopf goldbraun. Hals- und Sattelbehang goldbraun, nach unten etwas heller werdend; im unteren Teil des Halsbehangs schwarze Schaftstrichzeichnung. Rücken, Schultern und Flügeldecken satt kastanienbraun. Handschwingen braun mit schwarzem Längsstrich entlang des Federkiels auf der Außenfahne. Armschwingen Goldbraun mit schwarzem Längsstrich auf der Innenfahne. Brust, Schenkel und Bauch ein mittleres Braun, das möglichst bis in das Aftergefieder gehen soll. Schwanz schwarz mit Grünglanz, brauner Rand in den Nebensicheln gestattet. Untergefieder lachsfarbig, etwas grau gestattet.

    HENNE: Mantelgefieder rötlichgoldbraun, etwa der Brustfarbe des Hahnes gleichend. Kopf goldbraun. Halsbehang etwas heller goldbraun mit breiten, schwarzen Schaftstrichen, die etwas höher hinaufreichen als beim Hahn. Schwingen wie beim Hahn. Schwanz schwarz, die großen Deckfedern mit brauner Säumung gestattet. Untergefieder wie beim Hahn.

    GROBE FEHLER: Sichtbares Weiß oder Schwarz im Rumpfgefieder; Schilf in Schwingen und Schwanz; rußiger Halsbehang; fehlende Halszeichnung; Schaftstrichzeichnung im Sattelbehang; stark rußiges oder weißes Untergefieder; stark fleckige Mantelfarbe bei der Henne.

    Schwarz:

    Sattes Schwarz mit grünem Glanz. Untergefieder beim Hahn nach dem Grunde zu heller werdend, bei der Henne dunkel. Dunkler Schnabelfirst gestattet.

    GROBE FEHLER: Glanzloses Gefieder; bronzefarbiger Glanz; andersfarbige Federn; starker Schilf in Schwingen; dunkel angelaufene Läufe.

    Weiß:

    Reinweiß.

    GROBE FEHLER: Stark gelber Anflug; grauer Saum.

    Rost-rebhuhnfarbig:

    HAHN: Kopf und Halsbehang goldbraun mit leicht angedeuteter schwarzer Schaftstrichzeichnung. Flügeldecken und Rücken rotbraun. Sattelbehang rot- bis goldbraun mit wenig oder ohne Schaftstrichzeichnung. Brust- und Schenkelzeichnung mit farblich dreigeteilten Federn, die am Grunde grauschwarz, in der Mitte mattbraun sind und mit einem schwarzen Tupfen enden. Brust und Schenkel erscheinen daher von außen schwarz mit mehr oder weniger braunen Flecken. Armschwingen Außenfahnen tiefbraun, Innenfahnen mattschwarz mit brauner Pfefferung an den Enden. Bindenfedern farblich dreigeteilt, ähnlich den Brustfedern. Handschwingen mattschwarz mit braunem Rand an der Außenfahne und brauner Pfefferung am Rand der Innenfahne. Steuerfedern satt schwarz. Die großen Sichelfedern schwarz mit Grünglanz, die Nebensicheln schwarz mit braunem Saum. Bauch mattbraun mit schwarzen Spritzern. Untergefieder bräunlichgrau.

    HENNE: Kopf und Halsbehang rotbraun, nach unten in goldbraun übergehend mit schwarzer Schaftstrichzeichnung. Rücken, Sattel, Schultern und Flügel rostbraun mit schwarzer Pfefferung und goldfarbiger Nervzeichnung. Armschwingen braun mit schwarzer Pfefferung. Handschwingen mattschwarz mit braunem Außenrand und brauner Sprenkelung am Ende der Innenfahne. Schwanz schwarz, Deckfedern mit braungerieseltem Rand. Brust dunkellachsfarbig ohne Pfefferung, seitlich geringe schwarze Spritzer gestattet.
    Schenkel und Bauch vorherrschend bräunlich, nach hinten grauer werdend, ohne rußig zu wirken.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Fehlen der dreigeteilten Zeichnung; Säumung an den Brustfederenden.
    Bei der HENNE: Gepfefferte oder schwarzgetupfte Brust; starker Flitter; Bänderungsanlage im Mantelgefieder; Fehlen der Nervzeichnung; viel zu dunkelrotbraune Flügeldecken; starker Ruß; Schilf.

    Gewichte:

    Hahn 2,75-3 kg
    Henne 2-2,25 kg.

    Bruteier-Mindestgewicht: 55 g.
    Schalenfarbe der Eier: Gelbbraun

    Ringgrößen: Hahn III, Henne IV.

    Dresdner

    Dresdner

    Herkunft:

    Als erster Farbenschlag wurden die Goldbraunen in Dresden aus Wyandotten, Rhodeländern und New Hampshire herausgezüchtet und 1955 anerkannt.

    Farbenschläge:

    Goldbraun:

    HAHN: Kopf goldbraun. Hals- und Sattelbehang goldbraun, nach unten etwas heller werdend; im unteren Teil des Halsbehangs schwarze Schaftstrichzeichnung. Rücken, Schultern und Flügeldecken satt kastanienbraun. Handschwingen braun mit schwarzem Längsstrich entlang des Federkiels auf der Außenfahne. Armschwingen Goldbraun mit schwarzem Längsstrich auf der Innenfahne. Brust, Schenkel und Bauch ein mittleres Braun, das möglichst bis in das Aftergefieder gehen soll. Schwanz schwarz mit Grünglanz, brauner Rand in den Nebensicheln gestattet. Untergefieder lachsfarbig, etwas grau gestattet.

    HENNE: Mantelgefieder rötlichgoldbraun, etwa der Brustfarbe des Hahnes gleichend. Kopf goldbraun. Halsbehang etwas heller goldbraun mit breiten, schwarzen Schaftstrichen, die etwas höher hinaufreichen als beim Hahn. Schwingen wie beim Hahn. Schwanz schwarz, die großen Deckfedern mit brauner Säumung gestattet. Untergefieder wie beim Hahn.

    GROBE FEHLER: Sichtbares Weiß oder Schwarz im Rumpfgefieder; Schilf in Schwingen und Schwanz; rußiger Halsbehang; fehlende Halszeichnung; Schaftstrichzeichnung im Sattelbehang; stark rußiges oder weißes Untergefieder; stark fleckige Mantelfarbe bei der Henne.

    Schwarz:

    Sattes Schwarz mit grünem Glanz. Untergefieder beim Hahn nach dem Grunde zu heller werdend, bei der Henne dunkel. Dunkler Schnabelfirst gestattet.

    GROBE FEHLER: Glanzloses Gefieder; bronzefarbiger Glanz; andersfarbige Federn; starker Schilf in Schwingen; dunkel angelaufene Läufe.

    Weiß:

    Reinweiß.

    GROBE FEHLER: Stark gelber Anflug; grauer Saum.

    Rost-rebhuhnfarbig:

    HAHN: Kopf und Halsbehang goldbraun mit leicht angedeuteter schwarzer Schaftstrichzeichnung. Flügeldecken und Rücken rotbraun. Sattelbehang rot- bis goldbraun mit wenig oder ohne Schaftstrichzeichnung. Brust- und Schenkelzeichnung mit farblich dreigeteilten Federn, die am Grunde grauschwarz, in der Mitte mattbraun sind und mit einem schwarzen Tupfen enden. Brust und Schenkel erscheinen daher von außen schwarz mit mehr oder weniger braunen Flecken. Armschwingen Außenfahnen tiefbraun, Innenfahnen mattschwarz mit brauner Pfefferung an den Enden. Bindenfedern farblich dreigeteilt, ähnlich den Brustfedern. Handschwingen mattschwarz mit braunem Rand an der Außenfahne und brauner Pfefferung am Rand der Innenfahne. Steuerfedern satt schwarz. Die großen Sichelfedern schwarz mit Grünglanz, die Nebensicheln schwarz mit braunem Saum. Bauch mattbraun mit schwarzen Spritzern. Untergefieder bräunlichgrau.

    HENNE: Kopf und Halsbehang rotbraun, nach unten in goldbraun übergehend mit schwarzer Schaftstrichzeichnung. Rücken, Sattel, Schultern und Flügel rostbraun mit schwarzer Pfefferung und goldfarbiger Nervzeichnung. Armschwingen braun mit schwarzer Pfefferung. Handschwingen mattschwarz mit braunem Außenrand und brauner Sprenkelung am Ende der Innenfahne. Schwanz schwarz, Deckfedern mit braungerieseltem Rand. Brust dunkellachsfarbig ohne Pfefferung, seitlich geringe schwarze Spritzer gestattet.
    Schenkel und Bauch vorherrschend bräunlich, nach hinten grauer werdend, ohne rußig zu wirken.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Fehlen der dreigeteilten Zeichnung; Säumung an den Brustfederenden.
    Bei der HENNE: Gepfefferte oder schwarzgetupfte Brust; starker Flitter; Bänderungsanlage im Mantelgefieder; Fehlen der Nervzeichnung; viel zu dunkelrotbraune Flügeldecken; starker Ruß; Schilf.

    Gewichte:

    Hahn 2,75-3 kg
    Henne 2-2,25 kg.

    Bruteier-Mindestgewicht: 55 g.
    Schalenfarbe der Eier: Gelbbraun

    Ringgrößen: Hahn III, Henne IV.

Italiener

  • Italiener

    Italiener

    Herkunft:

    Aus italienischen Landhühnern herausgezüchtet.

    Farbenschläge:

    Rebhuhnfarbig:

    HAHN: Kopf dunkelgoldfarbig; Halsbehang dunkelgoldfarbig mit schwarzem Schaftstrich, der den Saum nicht durchbrechen darf; Schulterdecken und Rücken rotgoldig; Sattelgefieder rotgoldfarbig, möglichst mit Schaftstrich; Binden schwarzgrün glänzend; Handschwingen schwarz mit schmalen braunen Außensäumen; Armschwingen schwarze Innenfahne und Spitze, außen braun, das Dreieck bildend; Brust, Schenkel und Schwanz schwarz mit grünlichem Glanz.

    HENNE: Kopf dunkelgoldfarbig; Halsbehang dunkelgoldfarbig, die einzelnen Federn mit breitem, schwarzem Schaftstrich, der den Saum nicht durchbrechen darf; Rücken, Schultern und Flügeldecken graubraun mit möglichst gleichmäßiger schwarzer Rieselung und scharf hervortretendem hellem Federkiel; Brust rostrot, zum Bauch grauer werdend; Schwingen und Schwanz schwarzbraun.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Zu braune oder strohige Behänge; dunkle Decken; Brust- oder Schenkelzeichnung; stark schilfige Schwingen.
    Bei der HENNE: heller Halsbehang; breit durchstoßender Schaftstrich (Rußkragen); schwache Rieselung; zu helle Grundfarbe; Flitterzeichnung; fehlende Kielzeichnung; stark schilfige Schwingen.

    Goldfarbig:

    HAHN: Halsbehang goldig mit schwarzem Schaftstrich, der den Saum nicht durchbrechen darf; Schulterdecken und Rücken goldrot; Sattelbehang satt goldig ohne Schaftstrich; über Behängen und Decken liegt eine saftige Goldtönung; Binden metallisch-schwarzgrün glänzend; Handschwingen schwarz mit schmalem braunem Außensaum; Armschwingen mit schwarzer Innenfahne und Spitze sowie braunen Außenfahnen, die das braune Dreieck bilden; Brust und Schenkel schwarz mit zarter brauner Säumung oder Spritzer; Schwanz schwarz mit Grünglanz in den Sicheln.

    HENNE: Kopf und Halsbehang goldig; jede Feder hat schwarzen Schaftstrich, der den Saum nicht durchbrechen darf; Rücken, Schultern und Flügel haben bräunliche Grundfarbe von gleichartiger Tönung; jede Feder zeigt schwarze Rieselung, scharf hervortretenden weißgelben Kiel und einen sich scharf absetzenden, gleichmäßigen, goldigen Flitter; Flitter und Kielzeichnung erstrecken sich bis auf die Schenkel; das gesamte Mantelgefieder soll farbstoff- und kontrastreich sein; Brust lachsfarbig bis braunrot; Handschwingen schwarz mit schmalem, hellbraunem Außenrand; Armschwingen mit schwarzer Innenfahne und Spitze, Außenfahne gerieselt; Schwanz schwarz mit brauner Zeichnung, entsprechend der Grundfarbe.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Zu braune oder strohige Behänge, dunkle Decken; völliges Fehlen von Brust- und Schenkelzeichnung; grob buntgescheckte Brust; stark schilfige Schwingen;
    Bei der HENNE: heller Halsbehang, breit durchstoßender Schaftstrich (Rußkragen); offensichtlicher, den Gesamteindruck störender Ruß oder Rost; bandartige Rieselung, auffallend ungleiche und sehr düstere oder zu helle Grundfarbe; Silberflitter; auffallender Mangel an Flitter und Kiel.

    Silberfarbig:

    HAHN: Kopf weiß, Halsbehang silberweiß mit schwarzen Schaftstrichen, die nicht bis zu der Spitze auslaufen dürfen, und weißlichem Federkiel; Rücken silberweiß, frei von jeder andersfarbigen Beimischung; Schultern silberweiß; Flügelbinden schwarz mit grünem Glanz, ein breites Band über die Flügel bildend; Handschwingen schwarz mit schmalen weißen Außensäumen; Armschwingen Außenfahne weiß, Innenfahne und Spitze schwarz; Sattelbehang silberweiß ohne Schaftstrich; Brust schwarz mit leichter weißer Säumung; Schenkel schwarz mit weißem Saum; das übrige Gefieder schwarz; am Steiß weißgesäumte Federn, Schwanz schwarz, Sicheln grünglänzend.

    HENNE: Kopf silbergrau, Halsbehang silberweiß mit schwarzen Schaftstrichen, die nicht bis zu der Spitze auslaufen dürfen, und weißlichem Federkiel; Rücken, Schultern und Flügel silbergrau mit gleichmäßiger Rieselung und weißlichem Federkiel; vom Halsbehang bis zum Schwanz muß jede Feder eine schmale, hellsilbergraue Säumung zeigen (Flitter); Rücken und Flügel frei von rostiger oder fahler Färbung; Brust lachsfarbig; Bauch und Hinterteil aschgrau; Schwanz schwarzgrau; auf den großen Schwanzdeckfedern muß die Zeichnung bis zum Ende gehen.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Sehr offene oder durchbrochene Halszeichnung; Rost; gelbe Rückenfarbe; Schilf in Schwingen und Sicheln;
    Bei der HENNE: breit durchbrochene oder offene Halszeichnung; den Gesamteindruck störender Ruß oder Rost; bandartige Rieselung; auffällig ungleiche oder dunkle Grundfarbe; keine Flitterzeichnung.

    Schwarz:

    HAHN und HENNE: Mit starkem Grünglanz und dunklem Untergefieder und gelber Lauffarbe; die Schnabelfarbe dunkelhornfarbig bis gelb.

    GROBE FEHLER: Andersfarbige Federn, besonders Rot im Behang und rote Spitzen auf den Flügeln der Hähne; Schilf im Schwanz; stumpfe Gefiederfarbe; stark weißes Untergefieder, grünlicher oder schwärzlicher Anflug in der Lauffarbe.

    Schwarz-weißgescheckt

    (Schwarz mit weißen Tupfen):

    HAHN: Grundfarbe schwarz mit grünem Käferglanz; Untergefieder schwarzgrau; die Zeichnung der einzelnen Federn besteht aus einem V-förmigen, reinweißen Fleck (Tupfen) an der Spitze und soll an Brust, Flügeldecken und Schenkeln möglichst gleichmäßig auftreten; Hals- und Sattelbehangfedern ebenfalls weißgespitzt; Sicheln und Steuerfedern möglichst schwarz mit weißer Spitze.

    HENNE: Über den ganzen Körper so gleichmäßig wie möglich gezeichnet, indem möglichst viele Federn die V-förmige weiße Spitze zeigen; bei Jungtieren ist die Zeichnung schwächer als bei Alttieren. Bei beiden Geschlechtern bis zwei weiße Handschwingen je Flügel gestattet.

    GROBE FEHLER: Rostiges oder mattes Schwarz;
    beim HAHN stark weiße Schwingen, Steuerfedern und Sicheln;
    bei der HENNE sehr grobe oder zu wenig Zeichnung.

    Gestreift:

    Jede Feder in möglichst gleichmäßigem Wechsel mehrfach schwarz und scharf abgesetzt zart milchblau quergestreift, bei möglichst enger Folge; die Streifen verlaufen geradlinig und beim Hahn in gleicher Breite; die Henne hat breitere schwarze Streifen und wirkt daher dunkler als der Hahn; das Federende mit schwarzem Streifen; Untergefieder durchgezeichnet.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Gelb oder Grau in der Zeichnung; Braun in den schwarzen Federpartien; verwaschenes Schwarz; Rost in den Flügeln und im Rücken; Weiß in den Sicheln und Flügeldecken;
    bei der HENNE: Pfeffer im Hals; weiße Flanken; rußige Zeichnung; bei beiden Geschlechtern grobe, breite Zeichnung.

    Kennfarbig:

    HAHN: Brust, Bauch, Handschwingen, Schwanz und Untergefieder grau gesperbert; Halsbehang rötlichgelb, Sattelbehang goldfarbig, beide mit grauem Schaftstrich und weißer Querstreifung. Rücken und Schultern rot mit angedeuteter Sperberung; Armschwingen an der Innenfahne grau, Außenfahne grau-weiß-gelb gewellt, geschlossen ein dreifarbiges Flügeldreieck bildend.

    HENNE: Auf rebhuhnfarbiger Grundfarbe matt schiefergrau gesperbert; Rost und leichter Flitter gestattet; Brust lachsfarbig bis rostrot; Handschwingen und Schwanz dunkelgrau-braun mit schwarzer Rieselung; Halsbehang goldfarbig mit grauem Schaftstrich und grauweißer Querstreifung; Lauffarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    Gelbdurchsetzte Brustfarbe; nicht durchgefärbtes Flügeldreieck beim Hahn;
    Fehlen des braunen Farbtones im Mantelgefieder; gelbe Brustfarbe bei der Henne.

    Blau-rebhuhnfarbig:

    HAHN: Zeichnung wie beim rebhuhnfarbigen Hahn, doch Blau anstelle von Schwarz; Kopf orangerot; Halsbehang goldig, die Spitzen etwas dunkler, mit reinblauem Schaftstrich, der den Saum leicht durchbrechen darf; Schulterdecken und Rücken goldrot; Sattelbehang goldig mit blauen Schaftstrichen; über den Behängen und Decken liegt eine feine Goldtönung; Flügeldecken mit rein blauer Binde; Handschwingen blau mit schmalen braunen Außensäumen; Armschwingen blaue Innenfahne und Spitze; die beim zusammengelegten Flügel allein sichtbare Außenfahne ist braun und bildet das Dreieck; Brust, Schenkel und Schwanz reinblau.

    HENNE: Kopf und Halsbehang goldig, letzterer mit reinblauem Schaftstrich, der den Saum leicht durchbrechen darf. Brust lachsfarbig; das übrige Gefieder möglichst reinblau.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Goldgesäumte Brust, Bauch und Schenkel; rußiges Blau; grob durchstoßender Schaftstrich mit starkem blauem Außensaum am Federende (Rußkragen)
    Bei der HENNE: Grob durchstoßender Schaftstrich mit starkem blauem Außensaum am Federende (Rußkragen); unreines, rußiges oder stark rostiges Blau; bei beiden Geschlechtern nicht rein gelbe Lauffarbe.

    Perlgrau-orange:

    HAHN: Die Grundfarbe ist Perlgrau; Kopf-, Hals- und Sattelbehang sind strohgelb mit leichtem perlgrauem Schaftstrich; der Rücken und die Flügeldecken sind strohgelb; Brust, Bauch, Schenkel, Schwingen, Steuerfedern und Sicheln sind perlgrau ohne weißen Anflug; auf der Brust ist eine schwache Säumung gestattet.

    HENNE: Am ganzen Körper eine perlgraue Grundfarbe; der Halsbehang ist strohgelb mit perlgrauem Schaftstrich; die Brust ist leicht lachsfarbig; am Flügelbug ist leichter Lachsanflug gestattet.

    GROBE FEHLER: Stark gesäumte Brust; durchstoßender Schaftstrich; stark rußiges Perlgrau; jegliches Schilf oder Schilfansatz.

    Orangefarbig:

    HAHN: Kopf strohgelb; Halsbehang strohgelb mit schwarzen Schaftstrichen, die nicht durchstoßen dürfen; Rücken mittelkastanienbraun, intensiv glänzend; Schultern gleichmäßig goldrot bis goldorange; Flügelbinden metallisch bläulichgrünglänzend, ein breites Band über die Flügel bildend; Handschwingen schwarz mit gelblich-weißer Außenfahne; Armschwingen Innenfahne und Spitze schwarz, Außenfahne gelblichweiß, so daß bei geschlossenem Flügel ein schwarzumrahmtes gelblich-weißes Dreieck erscheint; Sattelbehang orangegelb mit leichtem, kaum sichtbarem, schwarzem Schaftstrich; Bauch und Schwanz schwarz mit starkem Grünglanz in den Sichelfedern, Brust und Schenkel schwarz, schmale orangefarbige Säumung auf der Oberbrust gestattet.

    HENNE: Kopf grau mit gelblichem Anflug; Halsbehang strohgelb mit schwarzen Schaftstrichen, die nicht durchstoßen dürfen; jede Feder mit wachsgelbem Kiel; Rücken, Schultern und Flügel graubräunlich mit strohgelbem Anflug, feiner Rieselung, kräftig wachsgelben Kielen und schmaler strohgelber Säumung. Brust lachsfarbig, Bauch und Hinterteil aschgrau mit gelblichem Anflug; Steuerfedern schwarzbraun mit leichtem Grünglanz; große Schwanzdeckfedern fast bis zum Ende gerieselt.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Sehr offene oder durchbrochene Halszeichnung; grobe Zeichnung der Brust und Schenkel; sehr fleckige, uneinheitliche oder zu helle Rückenfarbe; fehlender Grünglanz; stark schilfige Schwingen und Sicheln;
    bei der HENNE: breit durchbrechende Halszeichnung; viel Rost in Flügeldecken; fehlende Kielzeichnung; verwaschene Rieselung; stark schilfige Schwingen.

    Rotgesattelt:

    HAHN: Hauptfarbe rahmweiß; Kopf orangerot; Halsfedern hellgoldgelb, gegen Ende etwas satter werdend, mit rahmweißem Schaftstrich, der nicht durchstoßen darf; Schulter- und Rückenfarbe tief blutrot (karminrot); die Rückenfarbe hellt nach dem Sattel zu etwas auf; Sattelbehang rotgoldgelb gesäumt mit feinen, kaum sichtbaren, rahmweißen Schaftstrichen, nicht durchstoßend; die Flügeldecken sind blutrot und werden abgeschlossen durch eine breite, rahmweiße Binde; Handschwingen rahmweiß, Armschwingen weiße Innenfahne und Spitze, rotbraune Außenfahne, bei geschlossenem Flügel ein weiß eingefaßtes, rotbraunes Dreieck bildend; Brust, Bauch, Schenkel und Schwanz rahmweiß, wobei bei besonders farbstarken Tieren oft leicht schwarze Spritzer an diesen Stellen auftreten, die gestattet sind; bei Althähnen leichte hellrote Ränder an Brust und Schwanzdeckfedern gestattet.

    HENNE: Kopf hellgoldgelb; Halsfedern hellgoldgelb mit rahmweißem Schaftstrich, der nicht durchstoßen darf; Brust und Vorderhals kräftig lachsfarbig; das übrige Gefieder rahmweiß; einzelne Federn am Flügelbug mit schwacher rotfahler Randzeichnung (Flügelrose genannt), die jedoch von den Brustfedern verdeckt sein soll.

    GROBE FEHLER:
    Weißdurchsetzte Flügeldecken bei Althähnen; weißgespitzter Hals- und Sattelbehang; viel Schwarz im Schwanz; mit hellroten Rändern gezeichnete Brust bei Junghähnen;
    bei der HENNE: bräunliche Federn im Mantelgefieder und in den Schwingen; stark durchbrochene und zu hellgelbe Halszeichnung; stark rote oder zu helle bzw. weißgesäumte Brustfedern.

    Rot:

    HAHN: Gleichmäßiges, glänzendes sattes Rot, jedoch kein Rhodeländerrot; Untergefieder rot; Schwanz schwarz erlaubt, jedoch nicht mit grünem Glanz, sondern purpurfarbig.

    HENNE: Ein möglichst gleichmäßiges, sattes, glanzreiches Rot, jedoch kein Rhodeländerrot.

    GROBE FEHLER:
    Glanzlose Farbe bei Hähnen; besonders gelber Hals mit dunkelroten Schultern vereint;
    gelbliche, mehlige oder schaftstrichartige Zeichnung bei den Hennen; lehmige Grundfarbe; weißes oder rußiges Untergefieder; haarige Federbildung; Schilf in Schwingen; viel Rot in den Ohrscheiben.

    Gelb:

    HAHN und HENNE: Gleichmäßig goldgelb im Ober- und Untergefieder mit gelben Federschäften; leichte Sprenkel im Schwanz gestattet, jedoch kein Weiß bzw. Schilf; die Hand- und Armschwingen müssen sattgelb sein und dunkelgelben Federschaft aufweisen; im Schwanz der Hähne ist wenig Bronzeton ein leichter Fehler, der die Note „sehr gut“ nicht ausschließt.

    GROBE FEHLER:
    Rotes, strohiges oder sehr scheckiges Gefieder; Schwarz in Schwingen; Schilf; Halszeichnung; viel Ruß im Schwanz.

    Blau:

    HAHN: Die Grundfarbe ist ein gleichmäßiges mittleres Taubenblau mit oder ohne Saum (etwas hellere oder dunklere Grundfarbe vorläufig noch gestattet); Kopf-, Hals- und Sattelbehang tiefdunkelblau bis samt- schwarz; Haupt- und Nebensicheln tiefdunkelblau; Untergefieder hellblau.

    HENNE: Grundfarbe ist ein gleichmäßiges mittleres Taubenblau, mit oder ohne Saum (etwas hellere oder dunklere Grundfarbe vorläufig noch gestattet); Halsbehang tiefdunkelblau; Untergefieder hellblau; leicht grünlichgelbe Lauffarbe gestattet.

    GROBE FEHLER:
    Sehr blasse, fast schwarze oder fleckige Grundfarbe; bräunlicher Halsbehang; Halbmondsäumung; Schilf in den Sichelfedern; zu grüne oder dunkle Lauffarbe.

    Weiß:

    HAHN und HENNE: Reinweiß mit silber-schimmerndem Glanz auf dem Rücken.

    GROBE FEHLER:
    Starkgelber Anflug.

    Hell:

    HAHN: Kopf weiß; Halsbehang silberweiß mit schwarzen, grünglänzenden Schaftstrichen, die nicht bis zur Spitze auslaufen dürfen; Zeichnung fast bis zum Kopf hinaufreichend und vorn geschlossen (Kragenschluß); unter dem Halsbehang auf dem Oberrücken schwarze Tropfenzeichnung; Schwanz reinschwarz mit grünlichem Glanz, Deckfedern und kleine Sicheln weißgesäumt; Sattel möglichst ohne Schaftstrichzeichnung; Handschwingen schwarz mit weißgesäumter Außenfahne; Armschwingen Innenfahne schwarz, Außenfahne weiß, das weiße Flügeldreieck bildend; das übrige Gefieder rein silberweiß; Untergefieder graublau.

    HENNE: Zeichnung wie beim Hahn; Schaftstriche entsprechend der anders geformten Feder breiter; Rücken rein weiß; Schwanzdeckfedern schwarz mit scharfer weißer Säumung.

    GROBE FEHLER:
    Stark durchstoßender Schaftstrich in den Halsbehangfedern (schwarzer Kragen); starker Doppelsaum bei den Hähnen; bräunliche Sprenkelung und schwarze Federn im Rücken; stark bräunliche Tönung der Schaftstriche und Schwanzdecken, desgleichen im untergefieder; fast weiße Schwingen; viel Weiß in den Hauptsicheln, besonders bei Junghähnen;
    fehlende Zeichnung der Schwanz- deckfedern bei Hennen; stark gelber Anflug im Deckgefieder; gänzliches Fehlen des Farbstoffes im Untergefieder.

    Porzellanfarbig:

    HAHN: Grundfarbe ein lichtes, reines Goldbraun ohne Moos oder Pfeffer; jede Feder hat am Ende einen runden schwarzen Tupfen und darin an der Federspitze einen kleinen weißen Punkt (Perle); (Bei mehrjährigen Tieren ist der weiße Punkt etwas größer, und der schwarze Tupfen erscheint dann als halbmondförmige Umrahmung.); Hals- und Sattelbehang dunkelgoldig, nicht rot, Halsbehang mit schwarzen Schaftstrichen; Althähne müssen in den Behängen weiße Punktzeichnung haben, Junghähne haben dort weniger weiße Perlen; schultern und Rücken rotbraun, also etwas dunkler als die sonstige Grundfarbe; Schwingen Innenfahne schwarz, Außenfahne goldbraun, so daß der geschlossene Flügel ein Dreieck in sauberer Grundfarbe zeigt; jede Schwingenfeder möglichst mit weißer Endtupfe; die Flügeldeckfedern zeigen zwei schwarzweiße Flügelbinden; Schwanzfedern schwarz mit weißen Endtupfen.

    HENNE: Bei gleicher Zeichnung ist die Grundfarbe etwas heller im Ton als beim HAHN; die Farbe muß gleichmäßig üBer den ganzen Körper verteilt sein, auch Flügeldecken und Rücken sind nicht dunkler; Schwanzfedern goldbraun mit schwarzen Endtupfen und weißen Perlen.

    GROBE FEHLER:
    Ganz weißer Kopf, viel Moos oder Pfeffer, reinweiße Federn im Schwanz oder in den Armschwingen (bis zu zwei weiße Handschwingen auf beiden Seiten gestattet), fehlende Brustzeichnung.

    Blau-weißgescheckt

    (Blau mit weißen Tupfen):

    HAHN: Grundfarbe blaugrau; Untergefieder hellblau; die Zeichnung der einzelnen Federn wird mit einem reinweißen Fleck (Tupfen) an der Spitze angestrebt und soll an Brust, Flügeldecken und Schenkeln möglichst gleichmäßig auftreten; eine Bindenzeichnung wird angestrebt; Hals- und Sattelbehang dunkelblau mit weißen Spitzen oder weißgeperlt; Sicheln und Steuerfedern möglichst mit weißer Spitze.

    HENNE: Grundfarbe blaugrau, über das ganze Körpergefieder möglichst gleichmäßig gezeichnet; Kopf- und Halsfarbe sind etwas dunkler blau; Untergefieder hellblau; Zeichnung in Schwanz und Schwingen wird angestrebt; Lauffarbe gelb, leicht grünlichgelbe Lauffarbe gestattet.

    GROBE FEHLER:
    Blasse, fast schwarze oder fleckige Grundfarbe; bräunlicher Halsbehang; unsaubere oder verwaschene Grundfarbe und zuviel Weiß; zu grünliche Lauffarbe; andere als hellblaue Farbe des Untergefieders.

    Gold-schwarzgesäumt:

    HAHN: Kopf goldfarbig; Halsbehang satte Goldfarbe mit feinem schwarzem Schaftstrich, der nicht durchstoßen darf; Schulterdecken und Rücken kräftig glänzende, satte Goldfarbe bis Kastanienbraun, ohne Ruß oder andersfarbige Beimischung; Sattelbehang wie Halsbehang; Brust, Bauch und Schenkel jede Feder mit goldrotem Mittelfeld und schmal schwarzgesäumt mit gutem Grünglanz; Außenfahne der Handschwingen goldrot, Innenfahne schwarz; Armschwingen sattgoldrot mit schwarzer Säumung, beim zusammengelegten Flügel ein goldrotes Flügeldreieck mit zwei feingesäumten, grünglänzenden Binden bildend; Untergefieder schwarz; Schwanz schwarz mit üppigem Grünglanz.

    HENNE: Kopf goldfarbig; Halsbehang goldfarbig mit schwarzem grünglänzendem Schaftstrich, der nicht durchstoßen darf; das gesamte Mantelgefieder möglichst jede Feder mit schmalem, grünglänzendem, schwarzem Saum und goldrotem bis satt ockerbraunem Mittelfeld, letzteres ohne Moos oder Pfeffer; Bauch, Untergefieder und Steuerfedern schwarz.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Zu matte oder fahle Farbe; stark rußiger Hals- und Sattelbehang; unreine Farbe in Schultern, Flügeldecken und Rücken; Weiß im Gefieder, besonders im Schwanz; fehlender Grünglanz im Saum;
    bei der HENNE: zu matte oder fahle Farbe; viel Moos in Brust, Rücken und Flügeldeckfedern; zu breiter oder fehlender Saum; fehlender Grünglanz im Saum.

    Gold-blaugesäumt:

    HAHN: Kopf goldfarbig; Halsbehang gold bis rotgold mit blauen Schaftstrichen wird angestrebt; Schulterdecken und Rücken glänzend kastanienbraun; Sattelbehang satte Goldfarbe mit blauen Schaftstrichen; Brust, Bauch und Schenkel jede Feder schmal blaugesäumt mit goldrotem Mittelfeld; die Außenfahne der großen schwingen ist goldrot, die verdeckte Innenfahne ist hellblau; die Flügeldeckfedern sollen blaugesäumte Binden bilden; Untergefieder blaugrau; Schwanz glänzend blauviolett.

    HENNE: Kopf goldfarbig; Halsbehang goldig mit blauen Schaftstrichen; Brust, Schenkel, Flügel und Rücken jede Feder mit schmalem, blauem Saum und goldrotem Mittelfeld; Untergefieder und Bauch blaugrau; Schwanzdeckfedern bei goldrotem Mittelfeld blaugesäumt; Steuerfedern blau.

    GROBE FEHLER:
    Fehlende Säumung der Brust; starke Rieselung im Mittelfeld der Federn; weißes Untergefieder.

    Gold-weißgesäumt:

    HAHN: Kopf goldfarbig; Halsbehang goldfarbig mit rahmweißen Schaffstrichen; Schultern und Rücken kräftig goldrot; Sattelbehang goldfarbig mit zarten weißen Schaffstrichen; Brust und Schenkel jede Feder mit rahmweißer Säumung und goldrotem Mittelfeld; Bauch- und Unterfarbe weiß; die Flügeldeckfedern sollen weißgesäumte Binden zeigen; Schwanz weiß.

    HENNE: Kopf goldfarbig; Halsbehang goldfarbig mit weißen Schaftstrichen; Brust, Schenkel, Flügel und Rücken jede Feder mit schmalem, weißern Saum und goldrotem Mittelfeld; Bauch, Schwanz und Untergefieder rahmweiß; Schwanzdeckfedern bei goldrotem Mittelfeld weiß gesäumt.

    GROBE FEHLER:
    Mangelhafte Säumung, hauptsächlich in der Brust; bläulicher oder weißer Halsbehang; blaue oder schwarze Federn im Schwanz (kleinere Spritzer gestattet); blauer Ton in der gesamten Säumung.

    Gewichte:

    Hahn 2,25-3 kg
    Henne 1,75-2,5 kg

    Gold- und kennfarbig:
    Hahn 2,5-3 kg
    Henne 2-2,5 kg.

    Bruteier-Mindestgewicht: 55 g
    Gold- und kennfarbig: 56 g.
    Schalenfarbe der Eier: Weiß.

    Ringgrößen: Hahn IV, Henne V.

    Italiener

    Italiener

    Herkunft:

    Aus italienischen Landhühnern herausgezüchtet.

    Farbenschläge:

    Rebhuhnfarbig:

    HAHN: Kopf dunkelgoldfarbig; Halsbehang dunkelgoldfarbig mit schwarzem Schaftstrich, der den Saum nicht durchbrechen darf; Schulterdecken und Rücken rotgoldig; Sattelgefieder rotgoldfarbig, möglichst mit Schaftstrich; Binden schwarzgrün glänzend; Handschwingen schwarz mit schmalen braunen Außensäumen; Armschwingen schwarze Innenfahne und Spitze, außen braun, das Dreieck bildend; Brust, Schenkel und Schwanz schwarz mit grünlichem Glanz.

    HENNE: Kopf dunkelgoldfarbig; Halsbehang dunkelgoldfarbig, die einzelnen Federn mit breitem, schwarzem Schaftstrich, der den Saum nicht durchbrechen darf; Rücken, Schultern und Flügeldecken graubraun mit möglichst gleichmäßiger schwarzer Rieselung und scharf hervortretendem hellem Federkiel; Brust rostrot, zum Bauch grauer werdend; Schwingen und Schwanz schwarzbraun.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Zu braune oder strohige Behänge; dunkle Decken; Brust- oder Schenkelzeichnung; stark schilfige Schwingen.
    Bei der HENNE: heller Halsbehang; breit durchstoßender Schaftstrich (Rußkragen); schwache Rieselung; zu helle Grundfarbe; Flitterzeichnung; fehlende Kielzeichnung; stark schilfige Schwingen.

    Goldfarbig:

    HAHN: Halsbehang goldig mit schwarzem Schaftstrich, der den Saum nicht durchbrechen darf; Schulterdecken und Rücken goldrot; Sattelbehang satt goldig ohne Schaftstrich; über Behängen und Decken liegt eine saftige Goldtönung; Binden metallisch-schwarzgrün glänzend; Handschwingen schwarz mit schmalem braunem Außensaum; Armschwingen mit schwarzer Innenfahne und Spitze sowie braunen Außenfahnen, die das braune Dreieck bilden; Brust und Schenkel schwarz mit zarter brauner Säumung oder Spritzer; Schwanz schwarz mit Grünglanz in den Sicheln.

    HENNE: Kopf und Halsbehang goldig; jede Feder hat schwarzen Schaftstrich, der den Saum nicht durchbrechen darf; Rücken, Schultern und Flügel haben bräunliche Grundfarbe von gleichartiger Tönung; jede Feder zeigt schwarze Rieselung, scharf hervortretenden weißgelben Kiel und einen sich scharf absetzenden, gleichmäßigen, goldigen Flitter; Flitter und Kielzeichnung erstrecken sich bis auf die Schenkel; das gesamte Mantelgefieder soll farbstoff- und kontrastreich sein; Brust lachsfarbig bis braunrot; Handschwingen schwarz mit schmalem, hellbraunem Außenrand; Armschwingen mit schwarzer Innenfahne und Spitze, Außenfahne gerieselt; Schwanz schwarz mit brauner Zeichnung, entsprechend der Grundfarbe.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Zu braune oder strohige Behänge, dunkle Decken; völliges Fehlen von Brust- und Schenkelzeichnung; grob buntgescheckte Brust; stark schilfige Schwingen;
    Bei der HENNE: heller Halsbehang, breit durchstoßender Schaftstrich (Rußkragen); offensichtlicher, den Gesamteindruck störender Ruß oder Rost; bandartige Rieselung, auffallend ungleiche und sehr düstere oder zu helle Grundfarbe; Silberflitter; auffallender Mangel an Flitter und Kiel.

    Silberfarbig:

    HAHN: Kopf weiß, Halsbehang silberweiß mit schwarzen Schaftstrichen, die nicht bis zu der Spitze auslaufen dürfen, und weißlichem Federkiel; Rücken silberweiß, frei von jeder andersfarbigen Beimischung; Schultern silberweiß; Flügelbinden schwarz mit grünem Glanz, ein breites Band über die Flügel bildend; Handschwingen schwarz mit schmalen weißen Außensäumen; Armschwingen Außenfahne weiß, Innenfahne und Spitze schwarz; Sattelbehang silberweiß ohne Schaftstrich; Brust schwarz mit leichter weißer Säumung; Schenkel schwarz mit weißem Saum; das übrige Gefieder schwarz; am Steiß weißgesäumte Federn, Schwanz schwarz, Sicheln grünglänzend.

    HENNE: Kopf silbergrau, Halsbehang silberweiß mit schwarzen Schaftstrichen, die nicht bis zu der Spitze auslaufen dürfen, und weißlichem Federkiel; Rücken, Schultern und Flügel silbergrau mit gleichmäßiger Rieselung und weißlichem Federkiel; vom Halsbehang bis zum Schwanz muß jede Feder eine schmale, hellsilbergraue Säumung zeigen (Flitter); Rücken und Flügel frei von rostiger oder fahler Färbung; Brust lachsfarbig; Bauch und Hinterteil aschgrau; Schwanz schwarzgrau; auf den großen Schwanzdeckfedern muß die Zeichnung bis zum Ende gehen.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Sehr offene oder durchbrochene Halszeichnung; Rost; gelbe Rückenfarbe; Schilf in Schwingen und Sicheln;
    Bei der HENNE: breit durchbrochene oder offene Halszeichnung; den Gesamteindruck störender Ruß oder Rost; bandartige Rieselung; auffällig ungleiche oder dunkle Grundfarbe; keine Flitterzeichnung.

    Schwarz:

    HAHN und HENNE: Mit starkem Grünglanz und dunklem Untergefieder und gelber Lauffarbe; die Schnabelfarbe dunkelhornfarbig bis gelb.

    GROBE FEHLER: Andersfarbige Federn, besonders Rot im Behang und rote Spitzen auf den Flügeln der Hähne; Schilf im Schwanz; stumpfe Gefiederfarbe; stark weißes Untergefieder, grünlicher oder schwärzlicher Anflug in der Lauffarbe.

    Schwarz-weißgescheckt

    (Schwarz mit weißen Tupfen):

    HAHN: Grundfarbe schwarz mit grünem Käferglanz; Untergefieder schwarzgrau; die Zeichnung der einzelnen Federn besteht aus einem V-förmigen, reinweißen Fleck (Tupfen) an der Spitze und soll an Brust, Flügeldecken und Schenkeln möglichst gleichmäßig auftreten; Hals- und Sattelbehangfedern ebenfalls weißgespitzt; Sicheln und Steuerfedern möglichst schwarz mit weißer Spitze.

    HENNE: Über den ganzen Körper so gleichmäßig wie möglich gezeichnet, indem möglichst viele Federn die V-förmige weiße Spitze zeigen; bei Jungtieren ist die Zeichnung schwächer als bei Alttieren. Bei beiden Geschlechtern bis zwei weiße Handschwingen je Flügel gestattet.

    GROBE FEHLER: Rostiges oder mattes Schwarz;
    beim HAHN stark weiße Schwingen, Steuerfedern und Sicheln;
    bei der HENNE sehr grobe oder zu wenig Zeichnung.

    Gestreift:

    Jede Feder in möglichst gleichmäßigem Wechsel mehrfach schwarz und scharf abgesetzt zart milchblau quergestreift, bei möglichst enger Folge; die Streifen verlaufen geradlinig und beim Hahn in gleicher Breite; die Henne hat breitere schwarze Streifen und wirkt daher dunkler als der Hahn; das Federende mit schwarzem Streifen; Untergefieder durchgezeichnet.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Gelb oder Grau in der Zeichnung; Braun in den schwarzen Federpartien; verwaschenes Schwarz; Rost in den Flügeln und im Rücken; Weiß in den Sicheln und Flügeldecken;
    bei der HENNE: Pfeffer im Hals; weiße Flanken; rußige Zeichnung; bei beiden Geschlechtern grobe, breite Zeichnung.

    Kennfarbig:

    HAHN: Brust, Bauch, Handschwingen, Schwanz und Untergefieder grau gesperbert; Halsbehang rötlichgelb, Sattelbehang goldfarbig, beide mit grauem Schaftstrich und weißer Querstreifung. Rücken und Schultern rot mit angedeuteter Sperberung; Armschwingen an der Innenfahne grau, Außenfahne grau-weiß-gelb gewellt, geschlossen ein dreifarbiges Flügeldreieck bildend.

    HENNE: Auf rebhuhnfarbiger Grundfarbe matt schiefergrau gesperbert; Rost und leichter Flitter gestattet; Brust lachsfarbig bis rostrot; Handschwingen und Schwanz dunkelgrau-braun mit schwarzer Rieselung; Halsbehang goldfarbig mit grauem Schaftstrich und grauweißer Querstreifung; Lauffarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    Gelbdurchsetzte Brustfarbe; nicht durchgefärbtes Flügeldreieck beim Hahn;
    Fehlen des braunen Farbtones im Mantelgefieder; gelbe Brustfarbe bei der Henne.

    Blau-rebhuhnfarbig:

    HAHN: Zeichnung wie beim rebhuhnfarbigen Hahn, doch Blau anstelle von Schwarz; Kopf orangerot; Halsbehang goldig, die Spitzen etwas dunkler, mit reinblauem Schaftstrich, der den Saum leicht durchbrechen darf; Schulterdecken und Rücken goldrot; Sattelbehang goldig mit blauen Schaftstrichen; über den Behängen und Decken liegt eine feine Goldtönung; Flügeldecken mit rein blauer Binde; Handschwingen blau mit schmalen braunen Außensäumen; Armschwingen blaue Innenfahne und Spitze; die beim zusammengelegten Flügel allein sichtbare Außenfahne ist braun und bildet das Dreieck; Brust, Schenkel und Schwanz reinblau.

    HENNE: Kopf und Halsbehang goldig, letzterer mit reinblauem Schaftstrich, der den Saum leicht durchbrechen darf. Brust lachsfarbig; das übrige Gefieder möglichst reinblau.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Goldgesäumte Brust, Bauch und Schenkel; rußiges Blau; grob durchstoßender Schaftstrich mit starkem blauem Außensaum am Federende (Rußkragen)
    Bei der HENNE: Grob durchstoßender Schaftstrich mit starkem blauem Außensaum am Federende (Rußkragen); unreines, rußiges oder stark rostiges Blau; bei beiden Geschlechtern nicht rein gelbe Lauffarbe.

    Perlgrau-orange:

    HAHN: Die Grundfarbe ist Perlgrau; Kopf-, Hals- und Sattelbehang sind strohgelb mit leichtem perlgrauem Schaftstrich; der Rücken und die Flügeldecken sind strohgelb; Brust, Bauch, Schenkel, Schwingen, Steuerfedern und Sicheln sind perlgrau ohne weißen Anflug; auf der Brust ist eine schwache Säumung gestattet.

    HENNE: Am ganzen Körper eine perlgraue Grundfarbe; der Halsbehang ist strohgelb mit perlgrauem Schaftstrich; die Brust ist leicht lachsfarbig; am Flügelbug ist leichter Lachsanflug gestattet.

    GROBE FEHLER: Stark gesäumte Brust; durchstoßender Schaftstrich; stark rußiges Perlgrau; jegliches Schilf oder Schilfansatz.

    Orangefarbig:

    HAHN: Kopf strohgelb; Halsbehang strohgelb mit schwarzen Schaftstrichen, die nicht durchstoßen dürfen; Rücken mittelkastanienbraun, intensiv glänzend; Schultern gleichmäßig goldrot bis goldorange; Flügelbinden metallisch bläulichgrünglänzend, ein breites Band über die Flügel bildend; Handschwingen schwarz mit gelblich-weißer Außenfahne; Armschwingen Innenfahne und Spitze schwarz, Außenfahne gelblichweiß, so daß bei geschlossenem Flügel ein schwarzumrahmtes gelblich-weißes Dreieck erscheint; Sattelbehang orangegelb mit leichtem, kaum sichtbarem, schwarzem Schaftstrich; Bauch und Schwanz schwarz mit starkem Grünglanz in den Sichelfedern, Brust und Schenkel schwarz, schmale orangefarbige Säumung auf der Oberbrust gestattet.

    HENNE: Kopf grau mit gelblichem Anflug; Halsbehang strohgelb mit schwarzen Schaftstrichen, die nicht durchstoßen dürfen; jede Feder mit wachsgelbem Kiel; Rücken, Schultern und Flügel graubräunlich mit strohgelbem Anflug, feiner Rieselung, kräftig wachsgelben Kielen und schmaler strohgelber Säumung. Brust lachsfarbig, Bauch und Hinterteil aschgrau mit gelblichem Anflug; Steuerfedern schwarzbraun mit leichtem Grünglanz; große Schwanzdeckfedern fast bis zum Ende gerieselt.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Sehr offene oder durchbrochene Halszeichnung; grobe Zeichnung der Brust und Schenkel; sehr fleckige, uneinheitliche oder zu helle Rückenfarbe; fehlender Grünglanz; stark schilfige Schwingen und Sicheln;
    bei der HENNE: breit durchbrechende Halszeichnung; viel Rost in Flügeldecken; fehlende Kielzeichnung; verwaschene Rieselung; stark schilfige Schwingen.

    Rotgesattelt:

    HAHN: Hauptfarbe rahmweiß; Kopf orangerot; Halsfedern hellgoldgelb, gegen Ende etwas satter werdend, mit rahmweißem Schaftstrich, der nicht durchstoßen darf; Schulter- und Rückenfarbe tief blutrot (karminrot); die Rückenfarbe hellt nach dem Sattel zu etwas auf; Sattelbehang rotgoldgelb gesäumt mit feinen, kaum sichtbaren, rahmweißen Schaftstrichen, nicht durchstoßend; die Flügeldecken sind blutrot und werden abgeschlossen durch eine breite, rahmweiße Binde; Handschwingen rahmweiß, Armschwingen weiße Innenfahne und Spitze, rotbraune Außenfahne, bei geschlossenem Flügel ein weiß eingefaßtes, rotbraunes Dreieck bildend; Brust, Bauch, Schenkel und Schwanz rahmweiß, wobei bei besonders farbstarken Tieren oft leicht schwarze Spritzer an diesen Stellen auftreten, die gestattet sind; bei Althähnen leichte hellrote Ränder an Brust und Schwanzdeckfedern gestattet.

    HENNE: Kopf hellgoldgelb; Halsfedern hellgoldgelb mit rahmweißem Schaftstrich, der nicht durchstoßen darf; Brust und Vorderhals kräftig lachsfarbig; das übrige Gefieder rahmweiß; einzelne Federn am Flügelbug mit schwacher rotfahler Randzeichnung (Flügelrose genannt), die jedoch von den Brustfedern verdeckt sein soll.

    GROBE FEHLER:
    Weißdurchsetzte Flügeldecken bei Althähnen; weißgespitzter Hals- und Sattelbehang; viel Schwarz im Schwanz; mit hellroten Rändern gezeichnete Brust bei Junghähnen;
    bei der HENNE: bräunliche Federn im Mantelgefieder und in den Schwingen; stark durchbrochene und zu hellgelbe Halszeichnung; stark rote oder zu helle bzw. weißgesäumte Brustfedern.

    Rot:

    HAHN: Gleichmäßiges, glänzendes sattes Rot, jedoch kein Rhodeländerrot; Untergefieder rot; Schwanz schwarz erlaubt, jedoch nicht mit grünem Glanz, sondern purpurfarbig.

    HENNE: Ein möglichst gleichmäßiges, sattes, glanzreiches Rot, jedoch kein Rhodeländerrot.

    GROBE FEHLER:
    Glanzlose Farbe bei Hähnen; besonders gelber Hals mit dunkelroten Schultern vereint;
    gelbliche, mehlige oder schaftstrichartige Zeichnung bei den Hennen; lehmige Grundfarbe; weißes oder rußiges Untergefieder; haarige Federbildung; Schilf in Schwingen; viel Rot in den Ohrscheiben.

    Gelb:

    HAHN und HENNE: Gleichmäßig goldgelb im Ober- und Untergefieder mit gelben Federschäften; leichte Sprenkel im Schwanz gestattet, jedoch kein Weiß bzw. Schilf; die Hand- und Armschwingen müssen sattgelb sein und dunkelgelben Federschaft aufweisen; im Schwanz der Hähne ist wenig Bronzeton ein leichter Fehler, der die Note „sehr gut“ nicht ausschließt.

    GROBE FEHLER:
    Rotes, strohiges oder sehr scheckiges Gefieder; Schwarz in Schwingen; Schilf; Halszeichnung; viel Ruß im Schwanz.

    Blau:

    HAHN: Die Grundfarbe ist ein gleichmäßiges mittleres Taubenblau mit oder ohne Saum (etwas hellere oder dunklere Grundfarbe vorläufig noch gestattet); Kopf-, Hals- und Sattelbehang tiefdunkelblau bis samt- schwarz; Haupt- und Nebensicheln tiefdunkelblau; Untergefieder hellblau.

    HENNE: Grundfarbe ist ein gleichmäßiges mittleres Taubenblau, mit oder ohne Saum (etwas hellere oder dunklere Grundfarbe vorläufig noch gestattet); Halsbehang tiefdunkelblau; Untergefieder hellblau; leicht grünlichgelbe Lauffarbe gestattet.

    GROBE FEHLER:
    Sehr blasse, fast schwarze oder fleckige Grundfarbe; bräunlicher Halsbehang; Halbmondsäumung; Schilf in den Sichelfedern; zu grüne oder dunkle Lauffarbe.

    Weiß:

    HAHN und HENNE: Reinweiß mit silber-schimmerndem Glanz auf dem Rücken.

    GROBE FEHLER:
    Starkgelber Anflug.

    Hell:

    HAHN: Kopf weiß; Halsbehang silberweiß mit schwarzen, grünglänzenden Schaftstrichen, die nicht bis zur Spitze auslaufen dürfen; Zeichnung fast bis zum Kopf hinaufreichend und vorn geschlossen (Kragenschluß); unter dem Halsbehang auf dem Oberrücken schwarze Tropfenzeichnung; Schwanz reinschwarz mit grünlichem Glanz, Deckfedern und kleine Sicheln weißgesäumt; Sattel möglichst ohne Schaftstrichzeichnung; Handschwingen schwarz mit weißgesäumter Außenfahne; Armschwingen Innenfahne schwarz, Außenfahne weiß, das weiße Flügeldreieck bildend; das übrige Gefieder rein silberweiß; Untergefieder graublau.

    HENNE: Zeichnung wie beim Hahn; Schaftstriche entsprechend der anders geformten Feder breiter; Rücken rein weiß; Schwanzdeckfedern schwarz mit scharfer weißer Säumung.

    GROBE FEHLER:
    Stark durchstoßender Schaftstrich in den Halsbehangfedern (schwarzer Kragen); starker Doppelsaum bei den Hähnen; bräunliche Sprenkelung und schwarze Federn im Rücken; stark bräunliche Tönung der Schaftstriche und Schwanzdecken, desgleichen im untergefieder; fast weiße Schwingen; viel Weiß in den Hauptsicheln, besonders bei Junghähnen;
    fehlende Zeichnung der Schwanz- deckfedern bei Hennen; stark gelber Anflug im Deckgefieder; gänzliches Fehlen des Farbstoffes im Untergefieder.

    Porzellanfarbig:

    HAHN: Grundfarbe ein lichtes, reines Goldbraun ohne Moos oder Pfeffer; jede Feder hat am Ende einen runden schwarzen Tupfen und darin an der Federspitze einen kleinen weißen Punkt (Perle); (Bei mehrjährigen Tieren ist der weiße Punkt etwas größer, und der schwarze Tupfen erscheint dann als halbmondförmige Umrahmung.); Hals- und Sattelbehang dunkelgoldig, nicht rot, Halsbehang mit schwarzen Schaftstrichen; Althähne müssen in den Behängen weiße Punktzeichnung haben, Junghähne haben dort weniger weiße Perlen; schultern und Rücken rotbraun, also etwas dunkler als die sonstige Grundfarbe; Schwingen Innenfahne schwarz, Außenfahne goldbraun, so daß der geschlossene Flügel ein Dreieck in sauberer Grundfarbe zeigt; jede Schwingenfeder möglichst mit weißer Endtupfe; die Flügeldeckfedern zeigen zwei schwarzweiße Flügelbinden; Schwanzfedern schwarz mit weißen Endtupfen.

    HENNE: Bei gleicher Zeichnung ist die Grundfarbe etwas heller im Ton als beim HAHN; die Farbe muß gleichmäßig üBer den ganzen Körper verteilt sein, auch Flügeldecken und Rücken sind nicht dunkler; Schwanzfedern goldbraun mit schwarzen Endtupfen und weißen Perlen.

    GROBE FEHLER:
    Ganz weißer Kopf, viel Moos oder Pfeffer, reinweiße Federn im Schwanz oder in den Armschwingen (bis zu zwei weiße Handschwingen auf beiden Seiten gestattet), fehlende Brustzeichnung.

    Blau-weißgescheckt

    (Blau mit weißen Tupfen):

    HAHN: Grundfarbe blaugrau; Untergefieder hellblau; die Zeichnung der einzelnen Federn wird mit einem reinweißen Fleck (Tupfen) an der Spitze angestrebt und soll an Brust, Flügeldecken und Schenkeln möglichst gleichmäßig auftreten; eine Bindenzeichnung wird angestrebt; Hals- und Sattelbehang dunkelblau mit weißen Spitzen oder weißgeperlt; Sicheln und Steuerfedern möglichst mit weißer Spitze.

    HENNE: Grundfarbe blaugrau, über das ganze Körpergefieder möglichst gleichmäßig gezeichnet; Kopf- und Halsfarbe sind etwas dunkler blau; Untergefieder hellblau; Zeichnung in Schwanz und Schwingen wird angestrebt; Lauffarbe gelb, leicht grünlichgelbe Lauffarbe gestattet.

    GROBE FEHLER:
    Blasse, fast schwarze oder fleckige Grundfarbe; bräunlicher Halsbehang; unsaubere oder verwaschene Grundfarbe und zuviel Weiß; zu grünliche Lauffarbe; andere als hellblaue Farbe des Untergefieders.

    Gold-schwarzgesäumt:

    HAHN: Kopf goldfarbig; Halsbehang satte Goldfarbe mit feinem schwarzem Schaftstrich, der nicht durchstoßen darf; Schulterdecken und Rücken kräftig glänzende, satte Goldfarbe bis Kastanienbraun, ohne Ruß oder andersfarbige Beimischung; Sattelbehang wie Halsbehang; Brust, Bauch und Schenkel jede Feder mit goldrotem Mittelfeld und schmal schwarzgesäumt mit gutem Grünglanz; Außenfahne der Handschwingen goldrot, Innenfahne schwarz; Armschwingen sattgoldrot mit schwarzer Säumung, beim zusammengelegten Flügel ein goldrotes Flügeldreieck mit zwei feingesäumten, grünglänzenden Binden bildend; Untergefieder schwarz; Schwanz schwarz mit üppigem Grünglanz.

    HENNE: Kopf goldfarbig; Halsbehang goldfarbig mit schwarzem grünglänzendem Schaftstrich, der nicht durchstoßen darf; das gesamte Mantelgefieder möglichst jede Feder mit schmalem, grünglänzendem, schwarzem Saum und goldrotem bis satt ockerbraunem Mittelfeld, letzteres ohne Moos oder Pfeffer; Bauch, Untergefieder und Steuerfedern schwarz.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Zu matte oder fahle Farbe; stark rußiger Hals- und Sattelbehang; unreine Farbe in Schultern, Flügeldecken und Rücken; Weiß im Gefieder, besonders im Schwanz; fehlender Grünglanz im Saum;
    bei der HENNE: zu matte oder fahle Farbe; viel Moos in Brust, Rücken und Flügeldeckfedern; zu breiter oder fehlender Saum; fehlender Grünglanz im Saum.

    Gold-blaugesäumt:

    HAHN: Kopf goldfarbig; Halsbehang gold bis rotgold mit blauen Schaftstrichen wird angestrebt; Schulterdecken und Rücken glänzend kastanienbraun; Sattelbehang satte Goldfarbe mit blauen Schaftstrichen; Brust, Bauch und Schenkel jede Feder schmal blaugesäumt mit goldrotem Mittelfeld; die Außenfahne der großen schwingen ist goldrot, die verdeckte Innenfahne ist hellblau; die Flügeldeckfedern sollen blaugesäumte Binden bilden; Untergefieder blaugrau; Schwanz glänzend blauviolett.

    HENNE: Kopf goldfarbig; Halsbehang goldig mit blauen Schaftstrichen; Brust, Schenkel, Flügel und Rücken jede Feder mit schmalem, blauem Saum und goldrotem Mittelfeld; Untergefieder und Bauch blaugrau; Schwanzdeckfedern bei goldrotem Mittelfeld blaugesäumt; Steuerfedern blau.

    GROBE FEHLER:
    Fehlende Säumung der Brust; starke Rieselung im Mittelfeld der Federn; weißes Untergefieder.

    Gold-weißgesäumt:

    HAHN: Kopf goldfarbig; Halsbehang goldfarbig mit rahmweißen Schaffstrichen; Schultern und Rücken kräftig goldrot; Sattelbehang goldfarbig mit zarten weißen Schaffstrichen; Brust und Schenkel jede Feder mit rahmweißer Säumung und goldrotem Mittelfeld; Bauch- und Unterfarbe weiß; die Flügeldeckfedern sollen weißgesäumte Binden zeigen; Schwanz weiß.

    HENNE: Kopf goldfarbig; Halsbehang goldfarbig mit weißen Schaftstrichen; Brust, Schenkel, Flügel und Rücken jede Feder mit schmalem, weißern Saum und goldrotem Mittelfeld; Bauch, Schwanz und Untergefieder rahmweiß; Schwanzdeckfedern bei goldrotem Mittelfeld weiß gesäumt.

    GROBE FEHLER:
    Mangelhafte Säumung, hauptsächlich in der Brust; bläulicher oder weißer Halsbehang; blaue oder schwarze Federn im Schwanz (kleinere Spritzer gestattet); blauer Ton in der gesamten Säumung.

    Gewichte:

    Hahn 2,25-3 kg
    Henne 1,75-2,5 kg

    Gold- und kennfarbig:
    Hahn 2,5-3 kg
    Henne 2-2,5 kg.

    Bruteier-Mindestgewicht: 55 g
    Gold- und kennfarbig: 56 g.
    Schalenfarbe der Eier: Weiß.

    Ringgrößen: Hahn IV, Henne V.

New Hampshire

  • New Hampshire

    New Hampshire

    Herkunft:

    Amerikanische Züchtung, die sich in über 30jähriger Auslese auf Frohwüchsigkeit für die Mastkükenproduktion sowie auf große braune Eier aus Rhodeländern ursprünglich nur im goldbraunen Farbenschlag entwickelte. Der weiße Farbenschlag wurde bis 1954 in Deutschland, um die gleiche Zeit aber auch in USA durch Einkreuzungen aus den Goldbraunen erzüchtet.

    Farbenschläge:

    Goldbraun:

    HAHN: Kopf goldbraun; Halsbehang goldbraun, im unteren Teil leichte schwarze Zeichnung, möglichst verdeckt. Flügeldecken und Schultern glänzend kastanienbraun; Sattelbehang etwas dunkler als der Halsbehang, frei von Zeichnung. Der Farbdreiklang zwischen Halsbehang, Flügeldecken und Sattelbehang muss unbedingt vorhanden sein. Rücken kastanienbraun; Brust und übriges Gefieder etwas helleres Goldbraun. Handschwingen-Außenfahne mit schwarzem Längsstrich am Schaft, braun gesäumt, Innenfahne etwas helleres Goldbraun. Armschwingen-Innenfahne mittleres Goldbraun mit schwarzem Längsstrich am Federschaft, jedoch Ende und Außenfahne mittleres Goldbraun. Steuerfedern schwarz, leichte braune Säumung gestattet; Sicheln tiefschwarz mit starkem Grünglanz; Nebensicheln schwarz; schmale braune Säumung gestattet. Das Hahnengefieder muß starken Glanz zeigen.

    HENNE: Das Körpergefieder ist in der Gesamtfärbung etwas heller und gleichmäßiger als beim Hahn; in etwa der Brustfarbe des Hahnes entsprechend. Leichte Abtönung zwischen Mantel- und Flügeldecken kann vorhanden sein. Halsbehang glänzend goldbraun mit schwarzen Tupfen im unteren Drittel; Flügeldecken hell- bis mittelbraun. Zeichnung der Hand- und Armschwingen wie beim Hahn. Steuerfedern schwarz, leichte Säumung gestattet; Schwanzdeckfedern schwarz, teils mit brauner Säumung. Leicht fleckige Oberfarbe bei Hennen wird als Zeichen guter Legeleistung nicht gestraft. Untergefieder in beiden Geschlechtern etwas heller als die Oberfarbe.

    GROBE FEHLER:
    Stark fleckige Oberfarbe; zu dunkle oder zu helle Tönung des Gefieders; Ruß auf den Decken; Sattelzeichnung; fehlende Schwingenzeichnung.

    Weiß:

    Klares Silberweiß ohne gelben Anflug. Um Verwechslungen mit anderen Rassen zu vermeiden, sind hohe Ansprüche an die Form zu stellen.

    GROBE FEHLER:
    Starker gelber Anflug, der den Gesamteindruck stört.

    Gewichte:

    Hahn 3-3,5 kg
    Henne 2-2,25 kg.

    Bruteier-Mindestgewjcht: 55 g.
    Schalenfarbe der Eier: Braun.

    Ringgrößen: Hahn 22 (II), Henne 20 (III).

    New Hampshire

    New Hampshire

    Herkunft:

    Amerikanische Züchtung, die sich in über 30jähriger Auslese auf Frohwüchsigkeit für die Mastkükenproduktion sowie auf große braune Eier aus Rhodeländern ursprünglich nur im goldbraunen Farbenschlag entwickelte. Der weiße Farbenschlag wurde bis 1954 in Deutschland, um die gleiche Zeit aber auch in USA durch Einkreuzungen aus den Goldbraunen erzüchtet.

    Farbenschläge:

    Goldbraun:

    HAHN: Kopf goldbraun; Halsbehang goldbraun, im unteren Teil leichte schwarze Zeichnung, möglichst verdeckt. Flügeldecken und Schultern glänzend kastanienbraun; Sattelbehang etwas dunkler als der Halsbehang, frei von Zeichnung. Der Farbdreiklang zwischen Halsbehang, Flügeldecken und Sattelbehang muss unbedingt vorhanden sein. Rücken kastanienbraun; Brust und übriges Gefieder etwas helleres Goldbraun. Handschwingen-Außenfahne mit schwarzem Längsstrich am Schaft, braun gesäumt, Innenfahne etwas helleres Goldbraun. Armschwingen-Innenfahne mittleres Goldbraun mit schwarzem Längsstrich am Federschaft, jedoch Ende und Außenfahne mittleres Goldbraun. Steuerfedern schwarz, leichte braune Säumung gestattet; Sicheln tiefschwarz mit starkem Grünglanz; Nebensicheln schwarz; schmale braune Säumung gestattet. Das Hahnengefieder muß starken Glanz zeigen.

    HENNE: Das Körpergefieder ist in der Gesamtfärbung etwas heller und gleichmäßiger als beim Hahn; in etwa der Brustfarbe des Hahnes entsprechend. Leichte Abtönung zwischen Mantel- und Flügeldecken kann vorhanden sein. Halsbehang glänzend goldbraun mit schwarzen Tupfen im unteren Drittel; Flügeldecken hell- bis mittelbraun. Zeichnung der Hand- und Armschwingen wie beim Hahn. Steuerfedern schwarz, leichte Säumung gestattet; Schwanzdeckfedern schwarz, teils mit brauner Säumung. Leicht fleckige Oberfarbe bei Hennen wird als Zeichen guter Legeleistung nicht gestraft. Untergefieder in beiden Geschlechtern etwas heller als die Oberfarbe.

    GROBE FEHLER:
    Stark fleckige Oberfarbe; zu dunkle oder zu helle Tönung des Gefieders; Ruß auf den Decken; Sattelzeichnung; fehlende Schwingenzeichnung.

    Weiß:

    Klares Silberweiß ohne gelben Anflug. Um Verwechslungen mit anderen Rassen zu vermeiden, sind hohe Ansprüche an die Form zu stellen.

    GROBE FEHLER:
    Starker gelber Anflug, der den Gesamteindruck stört.

    Gewichte:

    Hahn 3-3,5 kg
    Henne 2-2,25 kg.

    Bruteier-Mindestgewjcht: 55 g.
    Schalenfarbe der Eier: Braun.

    Ringgrößen: Hahn 22 (II), Henne 20 (III).

Seidenhühner

  • Seidenhühner

    Seidenhühner

    Herkunft:

    Ostasien. In der Literatur seit fast 700 Jahren nachweisbar. Auch in Europa schon lange bekannt.

    Farbenschläge:

    Weiß:

    Rein weiß; leichter gelber Anflug im Schmuckgefieder des Hahnes gestattet.

    GROBE FEHLER:
    Starker gelber Anflug.

    Schwarz:

    Sattes und gleichmäßiges Schwarz. Untergefieder schwarz. Die Schäfte der Schwingenfedern farblich etwas aufgehellter gestattet. Im Halsbehang der Hähne sind einzeLne bräunliche Federn gestattet.

    GROBE FEHLER:
    Zu graue Grundfarbe; rote oder braune Einlagerungen auf den Flügeldecken; starkes Schilf.

    Blau:

    Möglichst gleichmäßiges, mittleres Blau; der Hahn mit dunkleren Behängen.

    GROBE FEHLER:
    Zu helle Farbe, insbesondere in den Behängen des Hahnes; viel Rost im Gefieder; starkes Schilf.

    Rot:

    Sattes gleichmäßiges Rot; Halsbehang glänzend; etwas Schwarz im Schwanz gestattet; Untergefieder und Federschaft rot, etwas aufgehellt.

    GROBE FEHLER:
    Stark fleckige oder bräunliche Oberfarbe; stark absetzende Halsfarbe; viel Ruß im Untergefieder; Weiß im Gefieder.

    Gelb:

    Sattes gleichmäßiges Gelb; Halsbehang glänzend; etwas Bronze im Schwanz des Hahnes gestattet; Untergefieder und Federschaft gelb, etwas aufgehellt.

    GROBE FEHLER:
    Stark fleckige Oberfarbe; viel Ruß im Untergefieder; weiße oder schwarze Federn; Halszeichnung; graue Schwanzpartie; stark rötliche Flügeldecken beim Hahn.

    Wildfarbig:

    HAHN: Kopf und Schopf schwarz, leicht bräunliche Einlagerungen gestattet; Bart -wenn vorhanden- in gleicher Färbung; Hals- und Sattelbehang goldbraun mit angedeuteten schwarzen Schaftstrichen; Brust möglichst schwarz, braun durchsetztgestattet; Schultern, Flügeldecken und Rücken dunkelbraun; Bindenfedern schwarz, etwas braun gestattet; Schwanz schwarz, im Ansatz graue Einlagerungen gestattet; Handschwingen schwarz mit braunem Außensaum; Armschwingen schwarz mit brauner Außenfahne; Bauch, Schenkel und Fußbefiederung schwarz mit braunen Einlagerungen.

    HENNE: Kopf, Schopf und Halsbehang wie beim Hahn; Brust goldbraun; Rücken und Flügeldecken dunkelbraun mit feiner, schwarzer Rieselung; Schwanz schwarzbraun; Hand- und Armschwingen wie beim Hahn; Bauch, Schenkel und Fußbefiederung schwärzlichbraun.

    GROBE FEHLER:
    Zu strohige, gelbliche Farbe in den Behängen; graue oder zu schwärzliche Grundfarbe; Bänderung im Mantelgefieder der Henne; Schilf.

    Silbergrau:

    HAHN: Kopf und Schopf schwarzgrau bis schwarz mit schwachen hellgrauen Einlagerungen; Bart -wenn vorhanden- in gleicher Färbung. Hals- und Sattelbehang silbergrau mit angedeuteten dunkelgrauen Schaftstrichen. Brust, Rücken, Schultern und Flügel grau. Bauch und Schenkel mausgrau. Schwanz und Fußbefiederung dunkelgrau bis schwärzlichgrau.

    HENNE: Kopf, Schopf, Bart -wenn vorhanden- sowie Halsbehang wie beim Hahn. Brust, Bauch, Schenkel und Fußbefiederung hellgrau. Rücken, Schultern, Flügeldecken und Schwanz dunkler im Grau. Schwingen grau. Untergefieder bei Hahn und Henne grau.

    GROBE FEHLER:
    Zu schwärzliche und unreine Grundfarbe; gelber Anflug; beim Hahn rötliche Einlagerungen in den Behängen und auf den Flügeldecken.

    Gewichte:

    Hahn: 1,2-1,4 kg
    Henne: 0,9 bis 1,1 kg.
    Etwas geringeres Gewicht vorerst gestattet.

    Bruteier-Mindestgewicht: 40 g.
    Schalenfarbe der Eier: hellbraun.

    Ringgrößen: Hahn V, Henne VI.

    Seidenhühner

    Seidenhühner

    Herkunft:

    Ostasien. In der Literatur seit fast 700 Jahren nachweisbar. Auch in Europa schon lange bekannt.

    Farbenschläge:

    Weiß:

    Rein weiß; leichter gelber Anflug im Schmuckgefieder des Hahnes gestattet.

    GROBE FEHLER:
    Starker gelber Anflug.

    Schwarz:

    Sattes und gleichmäßiges Schwarz. Untergefieder schwarz. Die Schäfte der Schwingenfedern farblich etwas aufgehellter gestattet. Im Halsbehang der Hähne sind einzeLne bräunliche Federn gestattet.

    GROBE FEHLER:
    Zu graue Grundfarbe; rote oder braune Einlagerungen auf den Flügeldecken; starkes Schilf.

    Blau:

    Möglichst gleichmäßiges, mittleres Blau; der Hahn mit dunkleren Behängen.

    GROBE FEHLER:
    Zu helle Farbe, insbesondere in den Behängen des Hahnes; viel Rost im Gefieder; starkes Schilf.

    Rot:

    Sattes gleichmäßiges Rot; Halsbehang glänzend; etwas Schwarz im Schwanz gestattet; Untergefieder und Federschaft rot, etwas aufgehellt.

    GROBE FEHLER:
    Stark fleckige oder bräunliche Oberfarbe; stark absetzende Halsfarbe; viel Ruß im Untergefieder; Weiß im Gefieder.

    Gelb:

    Sattes gleichmäßiges Gelb; Halsbehang glänzend; etwas Bronze im Schwanz des Hahnes gestattet; Untergefieder und Federschaft gelb, etwas aufgehellt.

    GROBE FEHLER:
    Stark fleckige Oberfarbe; viel Ruß im Untergefieder; weiße oder schwarze Federn; Halszeichnung; graue Schwanzpartie; stark rötliche Flügeldecken beim Hahn.

    Wildfarbig:

    HAHN: Kopf und Schopf schwarz, leicht bräunliche Einlagerungen gestattet; Bart -wenn vorhanden- in gleicher Färbung; Hals- und Sattelbehang goldbraun mit angedeuteten schwarzen Schaftstrichen; Brust möglichst schwarz, braun durchsetztgestattet; Schultern, Flügeldecken und Rücken dunkelbraun; Bindenfedern schwarz, etwas braun gestattet; Schwanz schwarz, im Ansatz graue Einlagerungen gestattet; Handschwingen schwarz mit braunem Außensaum; Armschwingen schwarz mit brauner Außenfahne; Bauch, Schenkel und Fußbefiederung schwarz mit braunen Einlagerungen.

    HENNE: Kopf, Schopf und Halsbehang wie beim Hahn; Brust goldbraun; Rücken und Flügeldecken dunkelbraun mit feiner, schwarzer Rieselung; Schwanz schwarzbraun; Hand- und Armschwingen wie beim Hahn; Bauch, Schenkel und Fußbefiederung schwärzlichbraun.

    GROBE FEHLER:
    Zu strohige, gelbliche Farbe in den Behängen; graue oder zu schwärzliche Grundfarbe; Bänderung im Mantelgefieder der Henne; Schilf.

    Silbergrau:

    HAHN: Kopf und Schopf schwarzgrau bis schwarz mit schwachen hellgrauen Einlagerungen; Bart -wenn vorhanden- in gleicher Färbung. Hals- und Sattelbehang silbergrau mit angedeuteten dunkelgrauen Schaftstrichen. Brust, Rücken, Schultern und Flügel grau. Bauch und Schenkel mausgrau. Schwanz und Fußbefiederung dunkelgrau bis schwärzlichgrau.

    HENNE: Kopf, Schopf, Bart -wenn vorhanden- sowie Halsbehang wie beim Hahn. Brust, Bauch, Schenkel und Fußbefiederung hellgrau. Rücken, Schultern, Flügeldecken und Schwanz dunkler im Grau. Schwingen grau. Untergefieder bei Hahn und Henne grau.

    GROBE FEHLER:
    Zu schwärzliche und unreine Grundfarbe; gelber Anflug; beim Hahn rötliche Einlagerungen in den Behängen und auf den Flügeldecken.

    Gewichte:

    Hahn: 1,2-1,4 kg
    Henne: 0,9 bis 1,1 kg.
    Etwas geringeres Gewicht vorerst gestattet.

    Bruteier-Mindestgewicht: 40 g.
    Schalenfarbe der Eier: hellbraun.

    Ringgrößen: Hahn V, Henne VI.

Sulmtaler

  • Sulmtaler

    Sulmtaler

    Herkunft:

    Der schwere Schlag des einstigen Steirischen Landhuhnes.

    Farbenschläge:

    Weizenfarbig:

    HAHN: Schopf braunrot; Hals- und Sattelbehang goldbraun, der Halsbehang nach dem Kopf, und der Sattelbehang nach dem Rücken hin am dunkelsten, nach unten aufhellend ohne schwarze Schaftstriche. Brust, Bauch, Schwanz und Schenkel werden schwarz mit grünlichem Glanz angestrebt, schwarz-rot gesprenkelte Brust gestattet. Rücken und Schulterdeckfedern kastanienbraun. Flügelbinden grünglänzend schwarz. Die Außenfahnen der Schwingen braun, sonst schwärzlich.

    HENNE: Schopf semmel- bis weizenfarbig. Hals satt goldbraun, geringe mattschwarze Zeichnung gestattet. Brust hellsemmel- bis hellweizenfarbig. Bauch und Schenkel semmelfarbig; Rücken und Mantel weizenfarbig, das Flügeldreieck etwas dunkler. Weizenfarbige Schwanzdecke auf grauschwarzen, lederbraun schattierten Steuerfedern. Schwarz in den Innenfahnen der Schwingen gestattet. Etwas dunklere Töne im Gesamtbild gestattet.

    GROBE FEHLER: Schilf in Schwingen und Schwanz.
    Beim HAHN: Heller Saum in den Behängen und vorwiegend schwarzes Flügeldreieck.
    Bei der HENNE: Zu dunkle oder schilfige Schopffarbe; zu helle Säumung im Halsbehang.
    Rein rote Ohrscheiben bei beiden Geschlechtern.

    Weiß:

    Glänzendes Silberweiß.

    GROBE FEHLER: Gelbliche oder unreine Mantelfarbe.

    Gewichte:

    Hahn 2,5-4 kg
    Henne 2-3,5 kg.

    Bruteier-Mindestgewicht: 55 g,
    Schalenfarbe der Eier: Rahmfarbig bis hellbraun.

    Ringgrößen: Hahn III, Henne IV.

Sussex

  • Sussex

    Sussex

    Herkunft:

    Altes Landhuhn Südenglands.

    Farbenschläge:

    Hell:

    HAHN und HENNE fast übereinstimmend gezeichnet. Die Hauptfarbe des Gefieders ist rein silberweiß. Kopf rein silberweiß. Halsbehang mit breitem, tiefschwarzem, grünglänzendem Schaftstrich mit scharfer Silbersäumung. Diese Zeichnung soll sich möglichst am Vorderhals berühren, so daß der sogenannte Kragenschluß entsteht. Die Federn des Oberrückens unter dem Halsbehang zeigen schwarze Tropfenzeichnung. Sattel des Hahnes möglichst ohne schwarze Schaftstriche, aber Sattelzeichnung gestattet. Der Schwanz des Hahnes rein schwarz mit grünem Glanz, kleine Sichelfedern des Hahnes und die Schwanzdeckfedern der Henne weiß gesäumt, in den großen Schwanzdeckfedern der Henne weiße Säumung gestattet. Die Schwingen schwarz mit weißer Außenfahne, so daß der zusammengelegte Flügel weiß erscheint.

    GROBE FEHLER:
    Rußiger Halsbehang; starkes Durchstoßen der Schaftstriche im Halsbehang; gelber Anflug; viel Weiß in den Schwanzfedern oder in den Handschwingen; graue an Stelle der schwarzen Zeichnung.

    Gelb-columbia:

    Hauptfarbe gleichmäßig goldgelb. Zeichnung wie bei Hell und Rot-columbia.

    GROBE FEHLER:
    Stark rötliche Oberfarbe (leichter rötlicher Ton auf den Flügeldecken der Hähne gestattet); jegliches Schwarz an nicht dafür vorgesehenen Stellen.

    Rot-columbia:

    HAHN: Dunkelrot in möglichst gleichmäßigem Farbton. Halsbehang, Schwanz und Schwingen sollen die gleichen schwarzen Abzeichen wie bei Hell aufweisen. Das gesamte Gefieder soll reichen Glanz zeigen. Untergefieder rot, grau gestattet.

    Die HENNE hat ein wesentlich stumpferes Rot. Hals, Schwanz und Schwingen zeigen die schwarze Zeichnung der hellen Henne. Untergefieder rot, grau gestattet.

    GROBE FEHLER: Heller, messingfarbener Halsbehang; zu wenig Schwarz in den gezeichneten Stellen; WeiB im Ober- und Untergefieder; lehmige, gelbe, stark mehlige oder scheckige Farbe; schwarze Federn an anderen als den Zeichnungsstellen.

    Wildbraun:

    HAHN: Kopf rotbraun; Halsbehang rotgolden mit schwarzem, grünglänzendem Schaftstrich; Rücken und Flügeldecken tief dunkelrot. Sattelbehang etwas dunkler als der Halsbehang. Vorderhals, Brust, Schenkel, Bauch und Schwanz schwarz. Geringe braune Einlagerungen in Schenkel und Bauch vorerst gestattet. Größere Flügeldeckfedern, ein grünglänzendes, breites Flügelband bildend. Die sichtbaren Außenfahnen der Schwingen sind braun, die Innenfahnen schwarz.

    HENNE: Kopf rotbraun; Halsbehang rotgolden mit schwarzem Schaftstrich; Mantelgefieder rötlichbraun mit feiner schwarzer Rieselung ohne Flitterzeichnung und mit schwachen hellen Kielen. Die Brust ist dunkeIlachsfarbig bis rotbraun.

    GROBE FEHLER:
    Weiß im Gefieder; stark schilfige Schwingen; stark rußiger Behang.

    Bunt:

    HAHN: Kastanienbraune Grundfarbe; jede Feder am Ende mit einem schwarzen, grünglänzenden Tupfen gezeichnet, worin eine weiße Perle steht, außer Schulter- und Rückenfedern. Schwingen braun mit schwarzer Innenfahne und weißer Spitze. Die letzten beiden Reihen der größeren Flügeldeckfedern zeigen schwarze Tupfen mit weißen Perlen, so daß zwei schwarzweiße Binden entstehen. Steuerfedern und Sicheln schwarz mit weißen Spitzen. Teils weiße Schwingen, sofern nicht übertrieben und bei geschlossenem Flügel nicht sichtbar, ebenso etwas Weiß in den Steuerfedern sind gestattet.

    HENNE: Die Grundfarbe ist im Ton etwas heller, sonst mit gleicher Zeichnungsanlage.

    GROBE FEHLER:
    Zu große Perlzeichnung bei Jungtieren; fehlendes Braun in der Brust der Hähne; reichlich Weiß im Schwanz bei Jungtieren; schwarze Brust bei Hennen; messingfarbene Behänge; fahle, hellbraune Grundfarbe, besonders bei Hennen; viel schwarze Pfefferung in der Grundfarbe; viele ganz weiße Federn im Körpergefieder; größtenteils weiße Schwingen und Schwanzfedern, auch bei alten Tieren.

    Grausilber:

    HAHN: Kopf, Hals- und Sattelbehang silberweiß mit schwarzem Schaftstrich. Rücken und Flügeldecken silberweiß; Flügelbinde glänzend schwarz. Schwingen schwarz, außen mit schmalem, weißlich-grauem Saum. Brust schwarz, jede Feder mit feinem Silbersaum und weißlichem Federschaft. Schenkel dunkelgrau mit schwacher Silbersäumung; Schwanz schwarz; Untergefieder grau.

    HENNE: Kopf und Halsbehang wie beim Hahn, Schaftstriche jedoch durch die mehr gerundete Feder breiter. Rücken und Flügeldecken grauschwarz, jede Feder mit fei- nem Silbersaum und weißlichem Federschaft. Schwingen grauschwarz; Schwanz schwarz; Brust und Schenkel heller grau-schwarz, jede Feder mit feinem Silbersaum und weißlichem Federschaft. Untergefieder grau. Graue Lauffarbe und braune Augenfarbe gestattet.

    GROBE FEHLER:
    Unklare, verschwommene Säumung; zu helle Brustfarbe; durchbrochener oder stark durchstoßender Schaftstrich; stark gelblicher Ton auf Schultern und in den Behängen des Hahnes.

    Gewichte:

    Hahn 3-4 kg
    Henne 2,5-3 kg.

    Bruteier-Mindestgewicht: 55 g.
    Schalenfarbe der Eier: Gelb bis gelbbraun.

    Ringgrößen: Hahn II, Henne III.

    Sussex

    Sussex

    Herkunft:

    Altes Landhuhn Südenglands.

    Farbenschläge:

    Hell:

    HAHN und HENNE fast übereinstimmend gezeichnet. Die Hauptfarbe des Gefieders ist rein silberweiß. Kopf rein silberweiß. Halsbehang mit breitem, tiefschwarzem, grünglänzendem Schaftstrich mit scharfer Silbersäumung. Diese Zeichnung soll sich möglichst am Vorderhals berühren, so daß der sogenannte Kragenschluß entsteht. Die Federn des Oberrückens unter dem Halsbehang zeigen schwarze Tropfenzeichnung. Sattel des Hahnes möglichst ohne schwarze Schaftstriche, aber Sattelzeichnung gestattet. Der Schwanz des Hahnes rein schwarz mit grünem Glanz, kleine Sichelfedern des Hahnes und die Schwanzdeckfedern der Henne weiß gesäumt, in den großen Schwanzdeckfedern der Henne weiße Säumung gestattet. Die Schwingen schwarz mit weißer Außenfahne, so daß der zusammengelegte Flügel weiß erscheint.

    GROBE FEHLER:
    Rußiger Halsbehang; starkes Durchstoßen der Schaftstriche im Halsbehang; gelber Anflug; viel Weiß in den Schwanzfedern oder in den Handschwingen; graue an Stelle der schwarzen Zeichnung.

    Gelb-columbia:

    Hauptfarbe gleichmäßig goldgelb. Zeichnung wie bei Hell und Rot-columbia.

    GROBE FEHLER:
    Stark rötliche Oberfarbe (leichter rötlicher Ton auf den Flügeldecken der Hähne gestattet); jegliches Schwarz an nicht dafür vorgesehenen Stellen.

    Rot-columbia:

    HAHN: Dunkelrot in möglichst gleichmäßigem Farbton. Halsbehang, Schwanz und Schwingen sollen die gleichen schwarzen Abzeichen wie bei Hell aufweisen. Das gesamte Gefieder soll reichen Glanz zeigen. Untergefieder rot, grau gestattet.

    Die HENNE hat ein wesentlich stumpferes Rot. Hals, Schwanz und Schwingen zeigen die schwarze Zeichnung der hellen Henne. Untergefieder rot, grau gestattet.

    GROBE FEHLER: Heller, messingfarbener Halsbehang; zu wenig Schwarz in den gezeichneten Stellen; WeiB im Ober- und Untergefieder; lehmige, gelbe, stark mehlige oder scheckige Farbe; schwarze Federn an anderen als den Zeichnungsstellen.

    Wildbraun:

    HAHN: Kopf rotbraun; Halsbehang rotgolden mit schwarzem, grünglänzendem Schaftstrich; Rücken und Flügeldecken tief dunkelrot. Sattelbehang etwas dunkler als der Halsbehang. Vorderhals, Brust, Schenkel, Bauch und Schwanz schwarz. Geringe braune Einlagerungen in Schenkel und Bauch vorerst gestattet. Größere Flügeldeckfedern, ein grünglänzendes, breites Flügelband bildend. Die sichtbaren Außenfahnen der Schwingen sind braun, die Innenfahnen schwarz.

    HENNE: Kopf rotbraun; Halsbehang rotgolden mit schwarzem Schaftstrich; Mantelgefieder rötlichbraun mit feiner schwarzer Rieselung ohne Flitterzeichnung und mit schwachen hellen Kielen. Die Brust ist dunkeIlachsfarbig bis rotbraun.

    GROBE FEHLER:
    Weiß im Gefieder; stark schilfige Schwingen; stark rußiger Behang.

    Bunt:

    HAHN: Kastanienbraune Grundfarbe; jede Feder am Ende mit einem schwarzen, grünglänzenden Tupfen gezeichnet, worin eine weiße Perle steht, außer Schulter- und Rückenfedern. Schwingen braun mit schwarzer Innenfahne und weißer Spitze. Die letzten beiden Reihen der größeren Flügeldeckfedern zeigen schwarze Tupfen mit weißen Perlen, so daß zwei schwarzweiße Binden entstehen. Steuerfedern und Sicheln schwarz mit weißen Spitzen. Teils weiße Schwingen, sofern nicht übertrieben und bei geschlossenem Flügel nicht sichtbar, ebenso etwas Weiß in den Steuerfedern sind gestattet.

    HENNE: Die Grundfarbe ist im Ton etwas heller, sonst mit gleicher Zeichnungsanlage.

    GROBE FEHLER:
    Zu große Perlzeichnung bei Jungtieren; fehlendes Braun in der Brust der Hähne; reichlich Weiß im Schwanz bei Jungtieren; schwarze Brust bei Hennen; messingfarbene Behänge; fahle, hellbraune Grundfarbe, besonders bei Hennen; viel schwarze Pfefferung in der Grundfarbe; viele ganz weiße Federn im Körpergefieder; größtenteils weiße Schwingen und Schwanzfedern, auch bei alten Tieren.

    Grausilber:

    HAHN: Kopf, Hals- und Sattelbehang silberweiß mit schwarzem Schaftstrich. Rücken und Flügeldecken silberweiß; Flügelbinde glänzend schwarz. Schwingen schwarz, außen mit schmalem, weißlich-grauem Saum. Brust schwarz, jede Feder mit feinem Silbersaum und weißlichem Federschaft. Schenkel dunkelgrau mit schwacher Silbersäumung; Schwanz schwarz; Untergefieder grau.

    HENNE: Kopf und Halsbehang wie beim Hahn, Schaftstriche jedoch durch die mehr gerundete Feder breiter. Rücken und Flügeldecken grauschwarz, jede Feder mit fei- nem Silbersaum und weißlichem Federschaft. Schwingen grauschwarz; Schwanz schwarz; Brust und Schenkel heller grau-schwarz, jede Feder mit feinem Silbersaum und weißlichem Federschaft. Untergefieder grau. Graue Lauffarbe und braune Augenfarbe gestattet.

    GROBE FEHLER:
    Unklare, verschwommene Säumung; zu helle Brustfarbe; durchbrochener oder stark durchstoßender Schaftstrich; stark gelblicher Ton auf Schultern und in den Behängen des Hahnes.

    Gewichte:

    Hahn 3-4 kg
    Henne 2,5-3 kg.

    Bruteier-Mindestgewicht: 55 g.
    Schalenfarbe der Eier: Gelb bis gelbbraun.

    Ringgrößen: Hahn II, Henne III.

Thüringer Zwerg-Barthühner

  • Thüringer Zwerg-Barthühner

    Thüringer Zwerg-Barthühner

    Herkunft:

    Deutschland.

    Farbenschläge:

    Schwarz:

    Schwarz, möglichst grünglänzend. Lauf- und Schnabelfarbe dunkelgrau, möglichst schwarz.

    GROBE FEHLER: violetter Glanz; andersfarbige Federn.

    Weiß:

    Reinweißes Gefieder. Lauffarbe blau, fleischfarbig noch gestattet.

    GROBE FEHLER: Zu starker gelber Anflug.

    Blau-gesäumt:

    HAHN: Gleichmäßiges, reines Graublau, jede Feder mit dunklerem Saum. Kopf, Behänge, Rücken und Flügeldecken satt schwarzblau.

    HENNE: Gleichmäßiges, reines Graublau, jede Feder mit dunklerem Saum. HaIsbehang dunkler.
    Lauffarbe dunkelgrau.

    GROBE FEHLER: Stark fleckiges Gefieder; rußige Grundfarbe; Rost oder Grünglanz in den Behängen; Schilf.

    Rot:

    HAHN: Gleichmäßiges, sattes, glänzendes Rot, jedoch kein Rhodeländerrot. Untergefieder rötlich. Federkiele rötlich hornfarben. Schwingen rot oder rot mit schwarz, das bei geschlossenem Flügel nicht sichtbar ist. Schwanz rot, teils mit Schwarz durchsetzt.
    Schnabelfarbe hornfarbig. Lauffarbe hell schieferblau, fleischfarbig gestattet.

    HENNE: Gleichmäßiges, sattes Rot, etwas heller als der Hahn, sonst diesem gleich.

    GROBE FEHLER: Fleckiges Gefieder; stark unreines Untergefieder; Schilf in Schwingen und Schwanz; völlig schwarze Federn in Schwingen und Schwanz; haarige Federbildung.

    Gelb:

    Je intensiveres Gelb, desto besser. Bart gelb. Schwarz im Schwanz ist nachsichtig zu beurteilen
    Lauffarbe hell schieferblau.

    GROBE FEHLER: Zu rote oder stark fleckige Farbe; Weiß im Gefieder.

    Gesperbert:

    Jede Feder in mehrfachem Wechsel von Schwarz mit Lichtblau leicht bogig quer gebändert.
    Beim HAHN in gleicher Breite; bei der Henne sind die dunklen Federteile etwas breiter als die hellen. Die Zeichnung ist nicht scharf abgegrenzt. Das Untergefieder ist nur schwach gezeichnet. Lauffarbe fleischfarbig, einzelne dunkle Schuppen und grauer Anflug gestattet.

    GROBE FEHLER: Zu stark verschwommene Sperberung; gelber oder brauner Anflug; Schilf.

    Gold-schwarzgetupft:

    HAHN: Kopf goldrot. Hals- und Sattelbehang goldrot mit schwarzer Spitze. Flügeldecken goldbraun mit schwarzer Zeichnung am Federende. Binden nicht zu schmal. Brust getupft. Bart, Vorderhals und Bauch schwarz. Schwanz grünglänzend schwarz. Flaum schwarz.

    HENNE: Kopf schwarz. Hals, Brust, Bauch, Rücken, Sattel und Flügel goldrot, gleichmäßig mit schwarzen Tupfen besetzt; Zeichnung der Brust und Flügel regelmäßig. Bart schwarz. Schwanz dunkel, etwas braun gezeichnet gestattet. Flaum schwarz.
    Lauffarbe schieferblau.

    GROBE FEHLER: Zu helle Grundfarbe; saumartige Zeichnung; viel Moos in der Grundfarbe.

    Silber-schwarzgetupft:

    Den Gold-schwarzgetupften entsprechend, nur mit silberweißer Hauptfarbe. Schwanz der Henne möglichst weiß mit schwarzen Endtupfen.
    Lauffarbe schieferblau.

    GROBE FEHLER: Saumartige Zeichnung; viel Moos in der Grundfarbe; stark gelber Anflug.

    Chamois-weißgetupft:

    Den Goldschwarzgetupften entsprechend gezeichnet, nur sind die dort goldroten Federteile satt ledergelb und die schwarzen Federteile rahmweiß. Geringer Pfeffer im Schwanz gestattet.
    Lauffarbe schieferblau.

    GROBE FEHLER: Weiße Brust; ausgeprägt saumartige Zeichnung; stark ledergelber Bart; starker bläulicher Anflug am Kopf und in der Schwanzpartie.

    Rebhuhnfarbig:

    HAHN: Kopf dunkelgoldfarbig; Bart schwarz; Halsbehang dunkelgoldfarbig mit schwarzem Schaftstrich, der den Saum nicht durchbrechen darf; Schulterdecken und Rücken rotgoldig; Sattelgefieder rot-goldfarbig, möglichst mit Schaftstrich; Binden schwarz, grünglänzend; Handschwingen schwarz mit schmalen braunen Außensäumen; Armschwingen schwarze Innenfahne und Spitze, außen braun, das Flügeldreieck bildend; Brust, Schenkel und Schwanz schwarz mit grünlichem Glanz.

    HENNE: Kopf dunkelgoldfarbig; Bart rostrot; Halsbehang dunkelgoldfarbig, die einzelnen Federn mit breitem, schwarzem Schaftstrich, der den Saum nicht durchbrechen darf; Rücken, Schultern und Flügeldecken graubraun mit möglichst gleichmäßiger schwarzer Rieselung und deutlich hervortretendem hellem Federkiel; Brust rostrot, zum Bauch hin grauer werdend; Schwingen und Schwanz schwarzbraun.
    Lauffarbe schieferblau.

    Gewichte:

    Hahn 800 g
    Henne 700 g.

    Bruteier-Mindestgewicht: 30 g.
    Schalenfarbe der Eier: Weiß.

    Ringgrößen: Hahn VII, Henne VIII.

    Thüringer Zwerg-Barthühner

    Thüringer Zwerg-Barthühner

    Herkunft:

    Deutschland.

    Farbenschläge:

    Schwarz:

    Schwarz, möglichst grünglänzend. Lauf- und Schnabelfarbe dunkelgrau, möglichst schwarz.

    GROBE FEHLER: violetter Glanz; andersfarbige Federn.

    Weiß:

    Reinweißes Gefieder. Lauffarbe blau, fleischfarbig noch gestattet.

    GROBE FEHLER: Zu starker gelber Anflug.

    Blau-gesäumt:

    HAHN: Gleichmäßiges, reines Graublau, jede Feder mit dunklerem Saum. Kopf, Behänge, Rücken und Flügeldecken satt schwarzblau.

    HENNE: Gleichmäßiges, reines Graublau, jede Feder mit dunklerem Saum. HaIsbehang dunkler.
    Lauffarbe dunkelgrau.

    GROBE FEHLER: Stark fleckiges Gefieder; rußige Grundfarbe; Rost oder Grünglanz in den Behängen; Schilf.

    Rot:

    HAHN: Gleichmäßiges, sattes, glänzendes Rot, jedoch kein Rhodeländerrot. Untergefieder rötlich. Federkiele rötlich hornfarben. Schwingen rot oder rot mit schwarz, das bei geschlossenem Flügel nicht sichtbar ist. Schwanz rot, teils mit Schwarz durchsetzt.
    Schnabelfarbe hornfarbig. Lauffarbe hell schieferblau, fleischfarbig gestattet.

    HENNE: Gleichmäßiges, sattes Rot, etwas heller als der Hahn, sonst diesem gleich.

    GROBE FEHLER: Fleckiges Gefieder; stark unreines Untergefieder; Schilf in Schwingen und Schwanz; völlig schwarze Federn in Schwingen und Schwanz; haarige Federbildung.

    Gelb:

    Je intensiveres Gelb, desto besser. Bart gelb. Schwarz im Schwanz ist nachsichtig zu beurteilen
    Lauffarbe hell schieferblau.

    GROBE FEHLER: Zu rote oder stark fleckige Farbe; Weiß im Gefieder.

    Gesperbert:

    Jede Feder in mehrfachem Wechsel von Schwarz mit Lichtblau leicht bogig quer gebändert.
    Beim HAHN in gleicher Breite; bei der Henne sind die dunklen Federteile etwas breiter als die hellen. Die Zeichnung ist nicht scharf abgegrenzt. Das Untergefieder ist nur schwach gezeichnet. Lauffarbe fleischfarbig, einzelne dunkle Schuppen und grauer Anflug gestattet.

    GROBE FEHLER: Zu stark verschwommene Sperberung; gelber oder brauner Anflug; Schilf.

    Gold-schwarzgetupft:

    HAHN: Kopf goldrot. Hals- und Sattelbehang goldrot mit schwarzer Spitze. Flügeldecken goldbraun mit schwarzer Zeichnung am Federende. Binden nicht zu schmal. Brust getupft. Bart, Vorderhals und Bauch schwarz. Schwanz grünglänzend schwarz. Flaum schwarz.

    HENNE: Kopf schwarz. Hals, Brust, Bauch, Rücken, Sattel und Flügel goldrot, gleichmäßig mit schwarzen Tupfen besetzt; Zeichnung der Brust und Flügel regelmäßig. Bart schwarz. Schwanz dunkel, etwas braun gezeichnet gestattet. Flaum schwarz.
    Lauffarbe schieferblau.

    GROBE FEHLER: Zu helle Grundfarbe; saumartige Zeichnung; viel Moos in der Grundfarbe.

    Silber-schwarzgetupft:

    Den Gold-schwarzgetupften entsprechend, nur mit silberweißer Hauptfarbe. Schwanz der Henne möglichst weiß mit schwarzen Endtupfen.
    Lauffarbe schieferblau.

    GROBE FEHLER: Saumartige Zeichnung; viel Moos in der Grundfarbe; stark gelber Anflug.

    Chamois-weißgetupft:

    Den Goldschwarzgetupften entsprechend gezeichnet, nur sind die dort goldroten Federteile satt ledergelb und die schwarzen Federteile rahmweiß. Geringer Pfeffer im Schwanz gestattet.
    Lauffarbe schieferblau.

    GROBE FEHLER: Weiße Brust; ausgeprägt saumartige Zeichnung; stark ledergelber Bart; starker bläulicher Anflug am Kopf und in der Schwanzpartie.

    Rebhuhnfarbig:

    HAHN: Kopf dunkelgoldfarbig; Bart schwarz; Halsbehang dunkelgoldfarbig mit schwarzem Schaftstrich, der den Saum nicht durchbrechen darf; Schulterdecken und Rücken rotgoldig; Sattelgefieder rot-goldfarbig, möglichst mit Schaftstrich; Binden schwarz, grünglänzend; Handschwingen schwarz mit schmalen braunen Außensäumen; Armschwingen schwarze Innenfahne und Spitze, außen braun, das Flügeldreieck bildend; Brust, Schenkel und Schwanz schwarz mit grünlichem Glanz.

    HENNE: Kopf dunkelgoldfarbig; Bart rostrot; Halsbehang dunkelgoldfarbig, die einzelnen Federn mit breitem, schwarzem Schaftstrich, der den Saum nicht durchbrechen darf; Rücken, Schultern und Flügeldecken graubraun mit möglichst gleichmäßiger schwarzer Rieselung und deutlich hervortretendem hellem Federkiel; Brust rostrot, zum Bauch hin grauer werdend; Schwingen und Schwanz schwarzbraun.
    Lauffarbe schieferblau.

    Gewichte:

    Hahn 800 g
    Henne 700 g.

    Bruteier-Mindestgewicht: 30 g.
    Schalenfarbe der Eier: Weiß.

    Ringgrößen: Hahn VII, Henne VIII.

Vorwerkhühner

  • Vorwerkhühner

    Vorwerkhühner

    Herkunft:

    Nach 1900 in Harnburg herausgezüchtet, 1912 erstmals gezeigt.

    Farbenschlag:

    HAHN: Rumpfgefieder tiefgoldgelb; Kopf, Halsbehang und Schwanz schwarz, in den unteren Nebensicheln goldgelbe Säumung gestattet; Sattelbehang tiefgoldgelb mit feinen schwarzen Schaftstrichen; Schwingen mit tiefgoldgelben Außen- und schwarzen bis schwarzgrauen Innenfahnen; Untergefieder grau.

    HENNE: Rumpfgefieder tiefgoldgelb; Halsbehang schwarz, nach dem Kopf zu leichte goldgelbe Säumung gestattet; Außenfahnen der Schwingen tiefgoldgelb; Innenfahnen schwarzgrau bis schwarzbraunmeliert; Steuerfedern schwarz; Schwanzdeckfedern schwarz mit goldgelbem Saum; Untergefieder grau.

    GROBE FEHLER: Schilf; beim Hahn überwiegend gelber oder mit Grau durchsetzter Halsbehang; fast schwarzer Sattelbehang; bei der Henne zuwenig Schwarz in Halsbehang oder Schwanz; zu starke schwarze Sprenkelung im Rumpfgefieder.

    Gewichte:

    Hahn 2,5-3 kg
    Henne 2-2,5 kg.

    Bruteier-Mindestgewicht: 55 g.
    Schalenfarbe der Eier: Gelblich.

    Ringgrößen: Hahn III, Henne IV.

    Vorwerkhühner

    Vorwerkhühner

    Herkunft:

    Nach 1900 in Harnburg herausgezüchtet, 1912 erstmals gezeigt.

    Farbenschlag:

    HAHN: Rumpfgefieder tiefgoldgelb; Kopf, Halsbehang und Schwanz schwarz, in den unteren Nebensicheln goldgelbe Säumung gestattet; Sattelbehang tiefgoldgelb mit feinen schwarzen Schaftstrichen; Schwingen mit tiefgoldgelben Außen- und schwarzen bis schwarzgrauen Innenfahnen; Untergefieder grau.

    HENNE: Rumpfgefieder tiefgoldgelb; Halsbehang schwarz, nach dem Kopf zu leichte goldgelbe Säumung gestattet; Außenfahnen der Schwingen tiefgoldgelb; Innenfahnen schwarzgrau bis schwarzbraunmeliert; Steuerfedern schwarz; Schwanzdeckfedern schwarz mit goldgelbem Saum; Untergefieder grau.

    GROBE FEHLER: Schilf; beim Hahn überwiegend gelber oder mit Grau durchsetzter Halsbehang; fast schwarzer Sattelbehang; bei der Henne zuwenig Schwarz in Halsbehang oder Schwanz; zu starke schwarze Sprenkelung im Rumpfgefieder.

    Gewichte:

    Hahn 2,5-3 kg
    Henne 2-2,5 kg.

    Bruteier-Mindestgewicht: 55 g.
    Schalenfarbe der Eier: Gelblich.

    Ringgrößen: Hahn III, Henne IV.

Zwergwyandotten

  • Zwergwyandotten

    Zwergwyandotten

    Herkunft:

    Einige Farbenschläge in England und Holland, die meisten in Deutschland erzüchtet.

    Farbenschläge:

    Weiß:

    Rein weißes, seidig glänzendes Gefieder. Schnabel- und Lauffarbe rein gelb.

    GROBE FEHLER:
    Gelber oder stark cremefarbiger Anflug; gräulicher Federrand.

    Schwarz:

    Grün glänzendes, sattes Schwarz. Untergefiederfarbe beim Hahn zum Grunde hin weiß, bei der Henne dunkel.
    Lauffarbe satt gelb, bei den Hennen einzelne dunkle Schuppenränder gestattet. Schnabelfarbe gelb, grauer Schnabelfirst gestattet.

    GROBE FEHLER:
    Glanzloses Gefieder; von außen sichtbares Weiß; Blau-, Violett- oder Bronzelack; zu helle, grünliche oder stark grau angelaufene Lauffarbe.

    Blau:

    Gleichmäßiges, ungesäumtes, nicht zu helles Blau mit dunkleren bis samtschwarzen Behängen in beiden Geschlechtern. Bei den Hähnen ebenso Schultern und einige Schwanzfedern. Nachsicht gegenüber leichter Säumung bei der Henne. Lauf- und Schnabelfarbe gelb; Nachsicht gegenüber etwas schwärzlichem Anflug in den Läufen der Henne.

    GROBE FEHLER:
    Grünglanz; zu helle, zu dunkle oder fleckige Farbe; rostige Behänge beim Hahn. Schilf.

    Gelb:

    Ein mittleres, gleichmäßiges Gelb. Untergefieder gelblich. Federkiele gelb. Bronzeton im Schwanz gestattet.
    Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    Weiß oder viel Schwarz im Schwanz; Pfeffer in Handschwingen; schilfige Schwingen; ungleichmäßige Oberfarbe der Hennen.

    Rot:

    Gleichmäßiges, sattes, glanzreiches Rot. Schwingen rot oder rot mit schwarzem Längsstrich am Kiel. Schwarz im Schwanz erwünscht. Untergefieder rot, je satter, desto besser. Federkiele rötlich-hornfarben. Hennenfarbe etwas matter im Rot. Sonst dem Hahn entsprechend. Lauffarbe gelb, braune Schuppen oder rote Streifen gestattet. Schnabelfarbe rötlich-hornfarbig.

    GROBE FEHLER:
    Matte, glanzlose Farbe; Weiß oder viel Ruß im Untergefieder; gelblichrote Halsfarbe. Weiß in Schwingen.

    Gestreift:

    Jede Feder in mehrfachem, gleichmäßigen Wechsel mit intensiv schwarzen und scharf abgegrenzten, möglichst gradlinig verlaufenden, hellgrauen Querstreifen. Die Streifen sind beim Hahn gleich breit, jedoch in den Behängen etwas schmaler und leicht gezackt. Die Henne hat breitere schwarze Streifen und wirkt daher im Gesamtbild dunkler. Die Federn sollen schwarz enden. Das Untergefieder ist durchgezeichnet. Bei beiden Geschlechtern ist ein etwas helleres oder dunkleres Gesamtbild gestattet.
    Lauf- und Schnabelfarbe gelb, etwas hellere Farbe und bei der Henne grauer Anflug gestattet.

    GROBE FEHLER:
    Blockige, grobe oder verschwommene Streifung; stark ungleichmäßig oder bogig verlaufende Querstreifen; fehlende Untergefiederstreifung; gelbe oder braune Farbtöne; zu hell abgesetzter Halsbehang beim Hahn; viele Federn mit hellem Federende; grünliche oder stark grau angelaufene Lauffarbe.

    Schwarz-weißgescheckt

    (schwarz mit weißen Tupfen):

    Hauptfarbe grünglänzend schwarz, die Federenden mit weißer Spitze. Bei der Henne möglichst gleichmäßig verteilte Zeichnung. Beim Hahn und bei Jungtieren ist das Schwarz vorherrschend. Mit dem Alter wird die weiße Zeichnung stärker. Lauf- und Schnabelfarbe gelb; einige dunkle Schuppen an den Läufen der Henne gestattet.

    GROBE FEHLER:
    Rostiges oder mattes Schwarz.
    Beim Hahn: Stark weiße Schwingen, Steuerfedern und Sicheln.
    Bei der Henne: Sehr grobe oder zuwenig Zeichnung.

    Rebhuhnfarbig-Gebändert:

    HAHN: Kopf goldfarbig, Hals- und Sattelbehang goldfarbig mit schwarzem Schaftstrich, der im oberen Teil der Feder am Kiel entlang beidseitig durch Gold unterbrochen wird. Brust, Bauch und Schenkel schwarz mit brauner Säumung. Rücken, Schultern und Flügeldecken braungold. Die größeren Flügeldeckfedern (Binden) schwarz, brauner Saum gestattet. Armschwingen Innenfahnen schwarz, Außenfahnen braun, das Flügeldreieck bildend. Handschwingen schwarz mit braunem Außenrand. Schwanz schwarz, brauner Federrand im Deckgefieder gestattet. Untergefieder grau.

    HENNE: Kopf goldfarbig. Halsbehang satt goldfarbig mit mehrfacher schwarzer Zeichnung ähnlich dem Körpergefieder, mit breitem goldfarbigem Schmucksaum. Körpergefieder goldbraun mit mehrfacher, der Federform folgender schwarzer Bänderung. Federkiel möglichst in Anpassung an die Zeichnung. Schenkelgefieder möglichst gezeichnet. Armschwingen Innenfahne schwarz, Außenfahne braun mit gebänderter Zeichnungsanlage. Handschwingen schwarz mit braunmeliertem Außenrand. Schwanz schwarz, obere Steuerfedern möglichst mit angedeuteter Zeichnung. Untergefieder grau. Lauf- und Schnabelfarbe gelb; einige dunkle Schuppen an den Läufen der Henne gestattet.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Nicht unterbrochener, durchstoßender oder fehlender Schaftstrich in den Behängen; fehlende oder zu klatischige Säumung auf Brust, Bauch oder Schenkeln.
    Bei der HENNE: Einfache, nicht unterbrochene oder durchstoßende Halszeichnung; verschwommene oder moosige Zeichnung; zu ungleichmäige, gräuliche oder rötliche Grundfarbe; einfarbig schwarze Federkiele; Schilf bei beiden Geschlechtern.

    Goldhalsig:

    HAHN: Kopf dunkelgoldfarbig. Hals- und Sattelbehang goldgelb mit breitem schwarzem Schaftstrich, auch der Federkiel schwarz. Rücken und Schultern leuchtend karminrot. Größere Flügeldeckfedern günglänzend schwarz (Binden). Hand- und Armschwingen Innenfahne schwarz, äußerer Rand bzw. Außenfahne braun, das goldbraune Flügeldreieck bildend. Kehle, Brust, Bauch, Schenkel und Schwanz grünglänzend schwarz.

    HENNE: Halsbehang wie beim Hahn. Körpergefieder dunkles Graubraun mit feiner schwarzer Rieselung, jedoch ohne Säumung und möglichst auch ohne helle Nervzeichnung. Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Braun in den schwarzen Gefiederteilen; zu roter Hals- und Sattelbehang; durchstoßender Schaftstrich; Schilf im Schwanz; schwarzes Flügeldreieck.
    Bei der HENNE: Bänderung; starke Säumung; sehr helle oder lachsfarbige Brustfarbe; fehlender oder durchstoßender Schaftstrich im Halsbehang.

    Silberhalsig:

    HAHN: Kopf weiß. Hals- und Sattelbehang weiß mit vollem schwarzem Schaftstrich. Brust, Schenkel und Schwanz grÜnglänzend schwarz. Handschwingen schwarz, äußerer Rand weiß. Armschwingen schwarz, äußere Fahne weiß mit schwarzem Ende, das weiße Dreieck im zusammengelegten Flügel bildend. Rücken und Schultern reinweiß. Größere Flügeldeckfedern grünglänzend schwarz, die Binden bildend.

    HENNE: Kopf weiß. Hals silberweiß mit breitem, glänzendem, schwarzem Schaftstrich; auch der Federkiel ist schwarz. Körpergefieder silbergrau mit feiner schwarzer Rieselung, jedoch ohne Säumung und möglichst auch ohne Nervzeichnung. Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Gezeichnete Brust und Schenkel; silbergraue Afterfedern; braune Töne im Silberweiß; fehlender oder durchbrochener Schaftstrich.
    Bei der HENNE: Zu helle Grundfarbe; zuviel Zeichnung im Rumpfgefieder; starke Säumung; durchbrochene Zeichnung im Halsbehang; braune Töne im Hals.

    Orangehalsig:

    HAHN: Kopf-, Hals- und Sattelbehang orangefarbig mit schwarzem Schaftstrich; Kopf im Orangeton am dunkelsten. Rücken, Schultern und Flügeldecken satt orangerot. Armschwingen innen schwarz, außen blassgelb, bei zusammengelegtem Flügel ein reines blaßgelbes Flügeldreieck bildend. Handschwingen schwarz mit gelblichweißem Außenrand. Flügelbinden und Schwanz grünglänzend schwarz. Brust, Bauch und Schenkel rein schwarz.

    HENNE: Kopf und Halsbehang zart orange bis strohgelb mit schwarzem Schaftstrich. Mantelgefieder hellbraun mit feiner schwarzer Rieselung, möglichst ohne Säumung und Nervzeichnung. Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Zeichnung auf Brust und Schenkeln; zu dunkelrot auf Rücken und Flügeldecken; viel Braun im Flügeldreieck; fehlende, durchbrochene oder durchstoßende Schaftstrichzeichnung.
    Bei der HENNE: Zu dunkle Grundfarbe, starke Säumung oder Ansatz zur Bänderung; stark aufgehellte Brustfarbe und -zeichnung; lachsfarbige Brust; durchstoßende oder durchbrochene Halszeichnung.

    Braungebändert:

    HAHN: Gleichmäßig satt goldbraun. Verdeckte schwarze Einlagerungen in Form und Art der Hennenzeichnung im Halsbehang. Wenige sichtbare schwarze Einlagerungen im Halsbehang, auf Flügeln und Schenkeln gestattet. Untergefieder am Beginn der Feder sattbraun, im übrigen schwarzgrau. Der Kiel jeder Feder satt goldbraun.

    HENNE: Satt hellbraun von durchweg gleichmäßiger Tönung. Der Kiel jeder Feder goldbraun. Zeichnung hufeisenförmig; von außen nach innen breite, satt hellbraune und schmale, intensiv schwarze Bänder im Wechsel. Handschwingen braun mit schwarzer Einlagerung. Armschwingen hellbraun mit Zeichnung. Die großen Schwanzdeckfedern wie das Körpergefieder gezeichnet. Steuerfedern schwarz mit braunem Außenrand. Untergefieder graubraun. Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    Bei beiden Geschlechtern lehmige oder graubraune Grundfarbe; schwarzer Federkiel; Weiß in Schwingen oder Schwanz; bei der Henne verwaschene oder fehlende Zeichnung; starke Unausgeglichenheit im Gesamtfarbenbild.

    Dunkel:

    HAHN: Kopf silberweiß. Hals- und Sattelbehang silberweiß mit schwarzem Schaftstrich, der im oberen Teil der Feder am Kiel entlang beidseitig durch Weiß unterbrochen wird. Vorderhals, Brust, Bauch und Schenkel schwarz mit weißer Säumung. Rücken, Schultern und Flügeldecken silberweiß. Die größeren Flügeldeckfedern (Binden) schwarz, weißer Saum gestattet. Armschwingen Innenfahne schwarz, Außenfahne weiß, das Flügeldreieck bildend. Handschwingen schwarz mit weißem Außensaum. Schwanz schwarz, weißer Federrand im Deckgefieder gestattet. Untergefieder grau.

    HENNE: Kopf silberweiß bis silbergrau. Halsbehang silberweiß bis silbergrau mit mehrfacher, schwarzer Zeichnung ähnlich der des Körpergefieders mit breitem, weißem Schmucksaum. Körpergefieder blaugrau bis stahlgrau mit mehrfacher, der Federform folgender, schwarzer Bänderung und dunklem Federkiel. Schenkelgefieder klar gezeichnet. Armschwingen Innenfahne schwarz, Außenfahne silbergrau mit gebänderter Zeichnungsanlage. Handschwingen schwarz mit meliertem Außenrand. Schwanz schwarz, obere Steuerfedern möglichst mit angedeuteter Zeichnung. Untergefieder grau. Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Gelber Anflug; Braun im Gefieder; nicht unterbrochener oder durchstoßender Schaftstrich in den Behängen; fehlende oder zu klatschige Säumung auf Brust, Bauch und Schenkel; Schilf.
    Bei der HENNE: Braune Farbtöne im gesamten Gefieder; einfache und nicht unterbrochene Halszeichnung; verschwommene oder moosige Zeichnung; weißes Untergefieder.

    Orangefarbig -gebändert:

    HAHN: Kopf satt orangefarbig. Hals- und Sattelbehang leuchtend orange mit schwarzem Schaftstrich, der im oberen Teil der Feder am Kiel entlang beidseitig durch Orange unterbrochen wird. Brust, Bauch und Schenkel schwarz mit orangefarbiger Säumung. Rücken, Schultern und Flügeldecken intensiv rötlichorange. Die größeren Flügeldeckfedern (Binden) schwarz, orange Säumung gestattet. Armschwingen Innenfahnen schwarz, Außenfahnen cremeweiß, das Flügeldreieck bildend. Handschwingen schwarz, mit weißlichem Außenrand. Schwanz schwarz, oranger Federrand im Deckgefieder gestattet. Untergefieder grau.

    HENNE: Kopf satt orangefarbig. HaIsbehang intensivorange mit mehrfacher schwarzer Zeichnung, ähnlich der des Körpergefieders, mit breitem satt orangefarbigem Schmucksaum. Körpergefieder orange mit mehrfacher, der Federform folgender schwarzer Bänderung. Schenkelgefieder gezeichnet. Armschwingen Innenfahnen schwarz, Außenfahnen orange mit gebänderter Zeichnungsanlage. Handschwingen schwarz mit gelbmeliertem Außenrand. Schwanz schwarz, obere Steuerfedern möglichst mit angedeuteter Zeichnung. Untergefieder grau. Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Viel zu helle oder zu bräunliche Orangefarbe; nicht unterbrochener, durchstoßender oder fehlender Schaftstrich in den Behängen; fehlende oder zu klatschige Säumung auf Brust, Bauch und Schenkeln.
    Bei der HENNE: Einfache, nicht unterbrochene oder durchstoßende Halszeichnung; verschwommene oder moosige Zeichnung; zu ungleichmäßige, stark gräuliche oder rötliche Hauptfarbe; silbriger Vorsaum im Körpergefieder; Schilf bei beiden Geschlechtern.

    Silber-schwarzgesäumt:

    HAHN: Kopf und Halsbehang rein weiß mit schwarzem Schaftstrich, der im oberen Teil der Feder am Kiel entlang durch die Zeichnungsfarbe Weiß unterbrochen wird und am Federaußenrand einen weißen Schmucksaum zeigt. Sattel- wie Halsbehang. Brust weiß, von der Kehle bis zu den Schenkeln jede Feder mit gleichmäßig breitem schwarzem Saum umfaßt. Rücken und Flügeldecken weiß mit eingelagerter pfeilspitzartiger, schwarzer Säumung. Reinweißer Rücken nicht erwünscht. Die größeren Flügeldeckfedern müssen rundum schwarz gesäumt sein und drei Binden bilden. Die Armschwingen, soweit von außen sichtbar, weiß mit schwarzer Säumung, Innenfahnen schwarz. Die Handschwingen haben schwarze bis dunkelgraue Innen- und weiße Außenfahnen. Die Schenkelfedern möglichst groß, breit und rundum schwarz gesäumt. Der Schwanz grünglänzend schwarz. Untergefieder dunkel. Das Aftergefieder erscheint äußerlich schwarz.

    HENNE: Im Kopf- und Halsgefieder setzt sich die Zeichnungsanlage des Mantelgefieders fort. Dazu ist jede Feder mit einem weißen Schmucksaum umgeben. Rücken, Flügel, Brust und Schenkel möglichst breite, runde, weiße Federn mit schmaler, gleichmäßiger, schwarzer Säumung. Schwingen wie beim Hahn. Steuerfedern schwarz. Untergefieder schwarz bis dunkelgrau. Aftergefieder erscheint äußerlich schwarz. Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    HAHN: Zu rußige, unreine Oberfarbe (leicht gelber Anflug ist kein grober Fehler); zu dunkler Hals oder Kragen; Rost im Hals- oder Sattelbehang; einfarbige Schultern, Flügeldecken und Rücken; matter oder grauer Saum; fehlender Armschwingensaum; blockige, verschwommene Säumung; ausgeprägter spitzer oder Halbmondsaum; weiße Sicheln; graue Schenkel; helles Aftergefieder; zu helles, wolkiges Untergefieder.
    HENNE: Schwarzer Kragen; Moos oder Pfeffer im weißen Federfeld (die letzten großen Schwanzdeckfedern jedoch ausgenommen); zu breite, stark lanzettförmige oder verdeckt wirkende Zeichnung; helles Aftergefieder; helles, wolkiges Untergefieder.

    Gold-schwarzgesäumt:

    HAHN: Kopf und Halsbehang gold mit schwarzem Schaftstrich, der im oberen Teil der Feder am Kiel entlang durch die Zeichnungsfarbe Gold unterbrochen wird und am Federaußenrand einen goldenen Schmucksaum zeigt. Sattel- wie Halsbehang farblich möglichst übereinstimmend. Brust gold, von der Kehle bis zu den Schenkeln jede Feder mit gleichmäßig breitem schwarzem Saum umfaßt. Rücken und Flügeldecken gold mit eingelagerter, pfeilspitzartiger, schwarzer Säumung. Rein goldener Rücken nicht erwünscht. Die größeren Flügeldeckfedern müssen rundum schwarz gesäumt sein und drei Binden bilden. Die Armschwingen, soweit von außen sichtbar, gold mit schwarzer Säumung, Innenfahnen schwarz. Die Handschwingen haben schwarze bis dunkelgraue Innen- und goldene Außenfahnen. Die Schenkelfedern möglichst groß, breit und rundum schwarz gesäumt. Der Schwanz grünglänzend schwarz. Das Untergefieder dunkel. Aftergefieder erscheint äußerlich schwarz.

    HENNE: Im Kopf- und Halsgefieder setzt sich die Zeichnungsanlage des Mantelgefieders fort. Dazu ist jede Feder mit einem goldenen Schmucksaum umgeben. Rücken, Flügel, Brust und Schenkel möglichst breite, runde, goldene Federn mit schmaler, gleichmäßiger, schwarzer Säumung. Schwingen wie beim Hahn. Steuerfedern schwarz. Untergefieder schwarz bis dunkelgrau. Aftergefieder erscheint äußerlich schwarz. Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    HAHN: Zu fleckige, unreine oder rußige Oberfarbe; stark rußiger oder in der Farbe stark voneinander abweichender Hals- und Sattelbehang; einfarbige Schultern, Flügeldecken und Rücken; Weiß im Gefieder, besonders im Schwanz; fehlender Armschwingensaum; blockige, verschwommene Säumung; ausgeprägter spitzer oder Halbmondsaum; helles Aftergefieder; zu helles oder wolkiges Untergefieder.
    HENNE: Fahle, sehr fleckige oder unterschiedliche Oberfarbe; schwarzer Kragen; Moos oder Pfeffer im goldenen Federfeld (die letzten großen Schwanzdeckfedern jedoch ausgenommen); zu breite, stark lanzettförmige oder verdeckt wirkende Zeichnung; blockiger, spitzer Halbmond- oder reichlich Doppelsaum; helles Aftergefieder; zu helles, wolkiges Untergefieder.

    Gold-blaugesäumt:

    HAHN: Kopf und Halsbehang gold mit dunkelblauem Schaftstrich, der im oberen Teil der Feder am Kiel entlang durch die Zeichnungsfarbe Gold unterbrochen wird und am Federaußenrand einen goldenen Schmucksaum zeigt. (Bei sonst gleichwertigen Hähnen erhält der mit weniger dunklen Federspitzen den Vorzug). Sattel- wie Halsbehang farblich möglichst Übereinstimmend. Brust gold, von der Kehle bis zu den Schenkeln jede Feder mit gleichmäßig breitem blauem Saum umfaßt. Rücken und Flügeldecken gold mit eingelagerter, pfeilspitzartiger, blauer Säumung. Rein goldener Rücken nicht erwünscht. Die größeren Flügeldeckfedern müssen rundum blau gesäumt sein und drei Binden bilden. Die Armschwingen, soweit von außen sichtbar, gold mit blauer Säumung, Innenfahnen blau. Die Handschwingen haben blaue bis blaugraue Innen- und goldene Außenfahnen. Die Schenkelfedern möglichst groß, breit und rundum blau gesäumt. Der Schwanz blau. Das Untergefieder blau bis blaugrau.

    HENNE: Im Kopf- und Halsgefieder setzt sich die Zeichnungsanlage des Mantelgefieders fort. Dazu ist jede Feder mit einem goldenen Schmucksaum umgeben. Rücken, Flügel, Brust und Schenkel möglichst breite, runde, goldene Federn mit schmaler, gleichmäßiger, blauer Säumung. Schwingen wie beim Hahn. Steuerfedern blau bis blaugrau. Untergefieder blaugrau. Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    HAHN: Zu fleckige, unreine oder rußige Oberfarbe; stark voneinander abweichende Farbe in Hals- und Sattelbehang; einfarbig blau oder grau in Hals oder Kragen; einfarbige Schultern, Flügeldecken und Rücken; matter oder grauer Saum; fehlender Armschwingensaum; blockige, verschwommene Säumung; ausgeprägter spitzer oder Halbmondsaum; braune Sicheln; graue Schenkel; zu helles, wolkiges After- und Untergefieder.
    HENNE: Fahle, sehr fleckige oder unterschiedliche Oberfarbe; blauer Kragen; Moos oder Pfeffer im goldenen Federfeld (die letzten großen Schwanzdeckfedern jedoch ausgenommen); zu breite, stark lanzettförmige oder verdeckt wirkende Zeichnung; blockiger, spitzer Halbmond- oder Doppelsaum; helles oder zu goldfarbenes After- und Untergefieder.

    Gold-weißgesäumt:

    HAHN: Kopf und Halsbehang gold mit weißem Schaftstrich, der im oberen Teil der Feder am Kiel entlang durch die Zeichnungsfarbe Gold unterbrochen wird und am Federaußenrand einen goldenen Schmucksaum zeigt. (Bei sonst gleichwertigen Hähnen erhält der mit weniger hellen Federspitzen den Vorzug). Sattel- wie Halsbehang farblich möglichst übereinstimmend. Brust gold, von der Kehle bis zu den Schenkeln jede Feder mit gleichmäßig breitem weißem Saum umfaßt. Rücken und Flügeldecken gold mit eingelagerter, pfeilspitzartiger, weißer Säumung. Rein goldener Rücken nicht erwünscht. Die größeren Flügeldeckfedern müssen rundum weiß gesäumt sein und drei Binden bilden. Die Armschwingen, soweit von außen sichtbar, gold mit weißer Säumung, Innenfahnen weiß. Die Handschwingen haben weiße Innen- und goldene Außenfahnen. Die Schenkelfedern groß, breit und rundum weiß gesäumt. Schwanz weiß. Untergefieder rahmweiß.

    HENNE: Im Kopf- und Halsgefieder setzt sich die Zeichnungsanlage des Mantelgefieders fort. Dazu ist jede Feder mit einem goldenen Schmucksaum umgeben. Rücken, Flügel, Brust und Schenkel möglichst breite, runde, goldene Federn mit schmaler, gleichmäßiger, weißer Säumung. Schwingen wie beim Hahn. Steuerfedern, Aftergefieder und Untergefieder rahmweiß. Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    HAHN: Zu fleckige, unreine Oberfarbe; stark voneinander abweichende Farbe in Hals- und Sattelbehang; einfarbiger Hals oder Kragen; einfarbige Schultern, Flügeldecken und Rücken; bläulicher Farbton in Halsbehang und Säumung; blaue Federn im Schwanz; fehlender Armschwingensaum; blockige, verschwommene Säumung; ausgeprägter spitzer oder Halbmondsaum; dunkles, wolkiges Aftergefieder.
    HENNE: Sehr unterschiedliche, zu helle oder zu rötliche Oberfarbe; weißer, einfarbiger Kragen; Moos oder Pfeffer im goldenen Federfeld (die letzten großen Schwanzdeckfedern jedoch ausgenommen); zu breite, stark lanzettförmige oder verdeckt wirkende Zeichnung; blockiger, spitzer Halbmond- oder Doppelsaum; dunkles After- und Untergefieder.

    Hell:

    HAHN und HENNE fast übereinstimmend gezeichnet. Kopf reinsilberweiß. Halsbehang mit breitem, tiefschwarzem, grünglänzendem Schaftstrich mit silberweißem Saum. Die Zeichnung hoch hinaufreichend (mindestens Dreiviertel des Halsbehanges) und sich am Vorderhals schließend und so den Kragenschluß bildend. Die Federn des Oberrückens unter dem Halsbehang zeigen schwarze Tropfenzeichnung. Beim Hahn leichte Zeichnung des Sattels gestattet. Das Kissen der Henne immer reinweiß. Der Schwanz des Hahnes reinschwarz mit grünem Glanz. Kleine Sichelfedern des Hahnes und die Schwanzdeckfedern der Henne weißgesäumt. In den Hauptsicheln des Hahnes und den großen Schwanzdeckfedern der Henne weiße Säumung gestattet. Die Schwingen schwarz mit weißer Außenfahne, so daß der zusammengelegte Flügel weiß erscheint. Das übrige Gefieder rein silberweiß. Untergefieder aschgrau. Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN starkes, bei der HENNE jegliches Gelb; schwarze Federn im Rücken; viel Weiß im Schwanz junger Hähne; durchstoßende oder schwache, nur punktartige Halszeichnung; gänzliches Fehlen des Farbstoffes im Untergefieder.

    Weiß-blaucolumbia:

    Grundfarbe und Zeichnungsanlage wie beim Farbenschlag Hell, jedoch sattes Graublau statt Schwarz; beim Hahn meist etwas dunkler als bei der Henne. Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    In der Zeichnungsanlage wie beim Farbenschlag Hell; vorwiegend schwarze Federn mit Grünlack; zu helles, blasses Blau; gelber Anflug.

    Gelb-columiba:

    HAHN und HENNE fast übereinstimmend gezeichnet. Kopf reingelb. Halsbehang mit breitem, tiefschwarzem, grünglänzendem Schaftstrich und gelbem Saum. Die Federn des Oberrückens zeigen schwarze Tropfenzeichnung. Sattel des Hahnes mit angedeuteter Zeichnung. Kissen der Henne reingelb. Schwanz schwarz, kleine Sichelfedern des Hahnes und Schwanzdeckfedern der Henne gelbgesäumt. In den Hauptsicheln des Hahnes und den großen Schwanzdeckfedern der Henne gelbe Säumung gestattet. Schwingen schwarz mit gelber Außenfahne, so daß der geschlossene Flügel gelb ist. Übriges Gefieder reingelb. Untergefieder grau. Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    Stark rötliche Oberfarbe (leichter rötlicher Ton auf den Flügeldecken der Hähne gestattet); jegliches Schwarz an nicht dafür vorgesehenen Stellen.

    Birkenfarbig:

    HAHN: Kopf, Hals- und Sattelbehang silberweiß mit ausgeprägten, schwarzen Schaftstrichen. Rücken, Schultern und Flügeldecken silberweiß. Brust schwarz mit schmaler Silbersäumung einschließlich der Kropfpartie; bei Alttieren tiefergehend gestattet. Übriges Gefieder rein schwarz mit grünem Glanz.

    HENNE: Kopf, Halsbehang und Brust wie beim Hahn. Übriges Gefieder rein schwarz mit grünem Glanz.

    GROBE FEHLER:
    Fehlender Grünglanz oder mattes Gefieder; zu klatschige oder fehlende Säumung auf der Brust; weiße Federkiele; Säumung auf Schenkel und Bauch; weiße Zeichnung in den Binden oder weißes Flügeldreieck beim Hahn; weiße Zeichnung im Mantelgefieder der Henne; Schilf.

    Lachsfarbig:

    HAHN: Kopf, Hals- und Sattelbehang elfenbeinfarbig, rotbraune Färbung des verdeckten mittleren Teils der Halsbehangfedern erwünscht. Rücken rotbraun, evtl. mit etwas Weißgelb durchsetzt. Flügeldecken rotbraun mit weißgelber bis messingfarbiger Säumung, im Alter etwas heller werdend. Die größeren Flügeldeckfedern schwarz, eine grün oder bläulich glänzende Binde bildend. Handschwingen schwarz mit weißern Außensaum. Armschwingen Innenfahnen schwarz, Außenfahnen weiß, das Flügeldreieck bildend. Schwanz schwarz, das Deckgefieder teils rotbraun. Brust, Schenkel und Bauch schwarz.

    HENNE: Rücken, Schultern, Flügeldecken und Sattel gleichmäßig lachsrot, die einzelnen Federn mit weißlichern Schaft und möglichst weißlicher Säumung. Halsbehang etwas intensiver im Lachsrot als der Rücken, jede Feder mit weißern oder elfenbeinfarbenern Saum. Schwingen lachsrot, Innenfahnen mit Grauschwarz durchsetzt. Steuerfedern lachsrot mit Grauschwarz durchsetzt. Brust, Schenkel und Bauch rahmfarbig; leichter, helllachsfarbiger Überlauf irn Schenkelgefieder gestattet.

    GROBE FEHLER:
    HAHN: Zu wenig braun auf Rücken und Flügeldecken; fehlende Säumung auf den Flügeldecken; weiße oder braune Zeichnung auf Brust, Schenkel und Bauch; schwarze Schaftstrichzeichnung irn Halsbehang; fehlendes Flügeldreieck.
    HENNE: Zu helle oder dunkle, bräunliche Lachsfarbe; völlig fehlende Säumung; zu starker Überlauf der Lachsfarbe auf Brust und Schenkel; anderer als weißer Schaft; starker Ruß.

    Kennfarbig:

    HAHN: Brust, Bauch, Handschwingen, Schwanz und Untergefieder grau gesperbert. Halsbehang rötlichgelb, Sattelbehang goldfarbig, beide mit grauem Schaftstrich und weißer Querstreifung. Rücken und Schulter rot mit angedeuteter Sperberung. Armschwingen an der Innenfahne grau. Außenfahne grau-weiß-gelb gewellt, geschlossen ein dreifarbiges Flügeldreieck bildend.

    HENNE: Auf rebhuhnfarbiger Grundfarbe matt schiefergrau gesperbert. Rost und leichter Flitter gestattet. Brust lachsfarbig bis rostrot. Handschwingen und Schwanz dunkelgraubraun mit schwarzer Rieselung. Halsbehang goldfarbig mit grauem Schaftstrich und grauweißer Querstreifung. Schnabelfarbe bei beiden Geschlechtern gelb bis hornfarbig. Lauffarbe gelb, hellweidenfarbig gestattet.

    GROBE FEHLER:
    Gelb durchsetzte Brustfarbe und nicht durchgefärbtes Flügeldreieck beim Hahn; Fehlen des braunen Farbtons im Mantelgefieder und gelbe Brustfarbe bei der Henne.

    Gelb-weißgesperbert:

    HAHN: Gelbe Grundfarbe mit möglichst gleichmäßiger weißer Sperberung. Schwanz bräunlichgrau oder reingrau mit hellgrauer Sperberung.

    HENNE: Sattgelb, mit matter, flockiger-weißer Sperberung. Gut sichtbare Sperberung auch auf dem hinteren Schenkelgefieder. Unterer Halsbehang mit leichter Sperberung auf schwärzlicher Schaftstrichzeichnung.
    Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Grau in Schultern oder Sattelbehang; weißes Flügeldreieck; helle Brust; fehlende Schwanzzeichnung.
    Bei der HENNE: Völlig fehlende Sperberung; graue oder schwarze Spritzer im Mantelgefieder. Zu rötliche Grundfarbe bei beiden Geschlechtern.

    Bunt:

    HAHN: Kastanienbraune Hauptfarbe. Möglichst jede Feder mit einem schwarzen, grünglänzenden Endtupfen darin eine weiße Perle. Schwingen braun mit schwarzer Innenfahne und weiBer Spitze. Steuerfedern und Sicheln schwarz mit weiBer Spitze. Etwas WeiB in Schwingen und Steuerfedern gestattet.

    HENNE: Im gesamten Farbton einschließlich Steuerfedern etwasheller als der Hahn, jedoch mit sonst gleicher Zeichnungsanlage. Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    Zu helle, fahle Grundfarbe; zu grobe Perlzeichnung bei Jungtieren; fehlendes Braun in der Brust der Hähne; schwarze Brust bei Hennen; messingfarbige Behänge; viel schwarze Pfefferung im Mantelgefieder; viele ganz weiBe Federn im Körpergefieder; größtenteils weiBe Schwingen und Schwanzfedern, auch bei Alttieren.

    Gewichte:

    Hahn 1200 g
    Henne 1000 g.

    Bruteier-Mindestgewicht: 40 g.
    Schalenfarbe der Eier: Hellbraun bis cremefarbig.

    Ringgrößen: Hahn VI, Henne VII.

    Zwergwyandotten

    Zwergwyandotten

    Herkunft:

    Einige Farbenschläge in England und Holland, die meisten in Deutschland erzüchtet.

    Farbenschläge:

    Weiß:

    Rein weißes, seidig glänzendes Gefieder. Schnabel- und Lauffarbe rein gelb.

    GROBE FEHLER:
    Gelber oder stark cremefarbiger Anflug; gräulicher Federrand.

    Schwarz:

    Grün glänzendes, sattes Schwarz. Untergefiederfarbe beim Hahn zum Grunde hin weiß, bei der Henne dunkel.
    Lauffarbe satt gelb, bei den Hennen einzelne dunkle Schuppenränder gestattet. Schnabelfarbe gelb, grauer Schnabelfirst gestattet.

    GROBE FEHLER:
    Glanzloses Gefieder; von außen sichtbares Weiß; Blau-, Violett- oder Bronzelack; zu helle, grünliche oder stark grau angelaufene Lauffarbe.

    Blau:

    Gleichmäßiges, ungesäumtes, nicht zu helles Blau mit dunkleren bis samtschwarzen Behängen in beiden Geschlechtern. Bei den Hähnen ebenso Schultern und einige Schwanzfedern. Nachsicht gegenüber leichter Säumung bei der Henne. Lauf- und Schnabelfarbe gelb; Nachsicht gegenüber etwas schwärzlichem Anflug in den Läufen der Henne.

    GROBE FEHLER:
    Grünglanz; zu helle, zu dunkle oder fleckige Farbe; rostige Behänge beim Hahn. Schilf.

    Gelb:

    Ein mittleres, gleichmäßiges Gelb. Untergefieder gelblich. Federkiele gelb. Bronzeton im Schwanz gestattet.
    Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    Weiß oder viel Schwarz im Schwanz; Pfeffer in Handschwingen; schilfige Schwingen; ungleichmäßige Oberfarbe der Hennen.

    Rot:

    Gleichmäßiges, sattes, glanzreiches Rot. Schwingen rot oder rot mit schwarzem Längsstrich am Kiel. Schwarz im Schwanz erwünscht. Untergefieder rot, je satter, desto besser. Federkiele rötlich-hornfarben. Hennenfarbe etwas matter im Rot. Sonst dem Hahn entsprechend. Lauffarbe gelb, braune Schuppen oder rote Streifen gestattet. Schnabelfarbe rötlich-hornfarbig.

    GROBE FEHLER:
    Matte, glanzlose Farbe; Weiß oder viel Ruß im Untergefieder; gelblichrote Halsfarbe. Weiß in Schwingen.

    Gestreift:

    Jede Feder in mehrfachem, gleichmäßigen Wechsel mit intensiv schwarzen und scharf abgegrenzten, möglichst gradlinig verlaufenden, hellgrauen Querstreifen. Die Streifen sind beim Hahn gleich breit, jedoch in den Behängen etwas schmaler und leicht gezackt. Die Henne hat breitere schwarze Streifen und wirkt daher im Gesamtbild dunkler. Die Federn sollen schwarz enden. Das Untergefieder ist durchgezeichnet. Bei beiden Geschlechtern ist ein etwas helleres oder dunkleres Gesamtbild gestattet.
    Lauf- und Schnabelfarbe gelb, etwas hellere Farbe und bei der Henne grauer Anflug gestattet.

    GROBE FEHLER:
    Blockige, grobe oder verschwommene Streifung; stark ungleichmäßig oder bogig verlaufende Querstreifen; fehlende Untergefiederstreifung; gelbe oder braune Farbtöne; zu hell abgesetzter Halsbehang beim Hahn; viele Federn mit hellem Federende; grünliche oder stark grau angelaufene Lauffarbe.

    Schwarz-weißgescheckt

    (schwarz mit weißen Tupfen):

    Hauptfarbe grünglänzend schwarz, die Federenden mit weißer Spitze. Bei der Henne möglichst gleichmäßig verteilte Zeichnung. Beim Hahn und bei Jungtieren ist das Schwarz vorherrschend. Mit dem Alter wird die weiße Zeichnung stärker. Lauf- und Schnabelfarbe gelb; einige dunkle Schuppen an den Läufen der Henne gestattet.

    GROBE FEHLER:
    Rostiges oder mattes Schwarz.
    Beim Hahn: Stark weiße Schwingen, Steuerfedern und Sicheln.
    Bei der Henne: Sehr grobe oder zuwenig Zeichnung.

    Rebhuhnfarbig-Gebändert:

    HAHN: Kopf goldfarbig, Hals- und Sattelbehang goldfarbig mit schwarzem Schaftstrich, der im oberen Teil der Feder am Kiel entlang beidseitig durch Gold unterbrochen wird. Brust, Bauch und Schenkel schwarz mit brauner Säumung. Rücken, Schultern und Flügeldecken braungold. Die größeren Flügeldeckfedern (Binden) schwarz, brauner Saum gestattet. Armschwingen Innenfahnen schwarz, Außenfahnen braun, das Flügeldreieck bildend. Handschwingen schwarz mit braunem Außenrand. Schwanz schwarz, brauner Federrand im Deckgefieder gestattet. Untergefieder grau.

    HENNE: Kopf goldfarbig. Halsbehang satt goldfarbig mit mehrfacher schwarzer Zeichnung ähnlich dem Körpergefieder, mit breitem goldfarbigem Schmucksaum. Körpergefieder goldbraun mit mehrfacher, der Federform folgender schwarzer Bänderung. Federkiel möglichst in Anpassung an die Zeichnung. Schenkelgefieder möglichst gezeichnet. Armschwingen Innenfahne schwarz, Außenfahne braun mit gebänderter Zeichnungsanlage. Handschwingen schwarz mit braunmeliertem Außenrand. Schwanz schwarz, obere Steuerfedern möglichst mit angedeuteter Zeichnung. Untergefieder grau. Lauf- und Schnabelfarbe gelb; einige dunkle Schuppen an den Läufen der Henne gestattet.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Nicht unterbrochener, durchstoßender oder fehlender Schaftstrich in den Behängen; fehlende oder zu klatischige Säumung auf Brust, Bauch oder Schenkeln.
    Bei der HENNE: Einfache, nicht unterbrochene oder durchstoßende Halszeichnung; verschwommene oder moosige Zeichnung; zu ungleichmäige, gräuliche oder rötliche Grundfarbe; einfarbig schwarze Federkiele; Schilf bei beiden Geschlechtern.

    Goldhalsig:

    HAHN: Kopf dunkelgoldfarbig. Hals- und Sattelbehang goldgelb mit breitem schwarzem Schaftstrich, auch der Federkiel schwarz. Rücken und Schultern leuchtend karminrot. Größere Flügeldeckfedern günglänzend schwarz (Binden). Hand- und Armschwingen Innenfahne schwarz, äußerer Rand bzw. Außenfahne braun, das goldbraune Flügeldreieck bildend. Kehle, Brust, Bauch, Schenkel und Schwanz grünglänzend schwarz.

    HENNE: Halsbehang wie beim Hahn. Körpergefieder dunkles Graubraun mit feiner schwarzer Rieselung, jedoch ohne Säumung und möglichst auch ohne helle Nervzeichnung. Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Braun in den schwarzen Gefiederteilen; zu roter Hals- und Sattelbehang; durchstoßender Schaftstrich; Schilf im Schwanz; schwarzes Flügeldreieck.
    Bei der HENNE: Bänderung; starke Säumung; sehr helle oder lachsfarbige Brustfarbe; fehlender oder durchstoßender Schaftstrich im Halsbehang.

    Silberhalsig:

    HAHN: Kopf weiß. Hals- und Sattelbehang weiß mit vollem schwarzem Schaftstrich. Brust, Schenkel und Schwanz grÜnglänzend schwarz. Handschwingen schwarz, äußerer Rand weiß. Armschwingen schwarz, äußere Fahne weiß mit schwarzem Ende, das weiße Dreieck im zusammengelegten Flügel bildend. Rücken und Schultern reinweiß. Größere Flügeldeckfedern grünglänzend schwarz, die Binden bildend.

    HENNE: Kopf weiß. Hals silberweiß mit breitem, glänzendem, schwarzem Schaftstrich; auch der Federkiel ist schwarz. Körpergefieder silbergrau mit feiner schwarzer Rieselung, jedoch ohne Säumung und möglichst auch ohne Nervzeichnung. Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Gezeichnete Brust und Schenkel; silbergraue Afterfedern; braune Töne im Silberweiß; fehlender oder durchbrochener Schaftstrich.
    Bei der HENNE: Zu helle Grundfarbe; zuviel Zeichnung im Rumpfgefieder; starke Säumung; durchbrochene Zeichnung im Halsbehang; braune Töne im Hals.

    Orangehalsig:

    HAHN: Kopf-, Hals- und Sattelbehang orangefarbig mit schwarzem Schaftstrich; Kopf im Orangeton am dunkelsten. Rücken, Schultern und Flügeldecken satt orangerot. Armschwingen innen schwarz, außen blassgelb, bei zusammengelegtem Flügel ein reines blaßgelbes Flügeldreieck bildend. Handschwingen schwarz mit gelblichweißem Außenrand. Flügelbinden und Schwanz grünglänzend schwarz. Brust, Bauch und Schenkel rein schwarz.

    HENNE: Kopf und Halsbehang zart orange bis strohgelb mit schwarzem Schaftstrich. Mantelgefieder hellbraun mit feiner schwarzer Rieselung, möglichst ohne Säumung und Nervzeichnung. Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Zeichnung auf Brust und Schenkeln; zu dunkelrot auf Rücken und Flügeldecken; viel Braun im Flügeldreieck; fehlende, durchbrochene oder durchstoßende Schaftstrichzeichnung.
    Bei der HENNE: Zu dunkle Grundfarbe, starke Säumung oder Ansatz zur Bänderung; stark aufgehellte Brustfarbe und -zeichnung; lachsfarbige Brust; durchstoßende oder durchbrochene Halszeichnung.

    Braungebändert:

    HAHN: Gleichmäßig satt goldbraun. Verdeckte schwarze Einlagerungen in Form und Art der Hennenzeichnung im Halsbehang. Wenige sichtbare schwarze Einlagerungen im Halsbehang, auf Flügeln und Schenkeln gestattet. Untergefieder am Beginn der Feder sattbraun, im übrigen schwarzgrau. Der Kiel jeder Feder satt goldbraun.

    HENNE: Satt hellbraun von durchweg gleichmäßiger Tönung. Der Kiel jeder Feder goldbraun. Zeichnung hufeisenförmig; von außen nach innen breite, satt hellbraune und schmale, intensiv schwarze Bänder im Wechsel. Handschwingen braun mit schwarzer Einlagerung. Armschwingen hellbraun mit Zeichnung. Die großen Schwanzdeckfedern wie das Körpergefieder gezeichnet. Steuerfedern schwarz mit braunem Außenrand. Untergefieder graubraun. Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    Bei beiden Geschlechtern lehmige oder graubraune Grundfarbe; schwarzer Federkiel; Weiß in Schwingen oder Schwanz; bei der Henne verwaschene oder fehlende Zeichnung; starke Unausgeglichenheit im Gesamtfarbenbild.

    Dunkel:

    HAHN: Kopf silberweiß. Hals- und Sattelbehang silberweiß mit schwarzem Schaftstrich, der im oberen Teil der Feder am Kiel entlang beidseitig durch Weiß unterbrochen wird. Vorderhals, Brust, Bauch und Schenkel schwarz mit weißer Säumung. Rücken, Schultern und Flügeldecken silberweiß. Die größeren Flügeldeckfedern (Binden) schwarz, weißer Saum gestattet. Armschwingen Innenfahne schwarz, Außenfahne weiß, das Flügeldreieck bildend. Handschwingen schwarz mit weißem Außensaum. Schwanz schwarz, weißer Federrand im Deckgefieder gestattet. Untergefieder grau.

    HENNE: Kopf silberweiß bis silbergrau. Halsbehang silberweiß bis silbergrau mit mehrfacher, schwarzer Zeichnung ähnlich der des Körpergefieders mit breitem, weißem Schmucksaum. Körpergefieder blaugrau bis stahlgrau mit mehrfacher, der Federform folgender, schwarzer Bänderung und dunklem Federkiel. Schenkelgefieder klar gezeichnet. Armschwingen Innenfahne schwarz, Außenfahne silbergrau mit gebänderter Zeichnungsanlage. Handschwingen schwarz mit meliertem Außenrand. Schwanz schwarz, obere Steuerfedern möglichst mit angedeuteter Zeichnung. Untergefieder grau. Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Gelber Anflug; Braun im Gefieder; nicht unterbrochener oder durchstoßender Schaftstrich in den Behängen; fehlende oder zu klatschige Säumung auf Brust, Bauch und Schenkel; Schilf.
    Bei der HENNE: Braune Farbtöne im gesamten Gefieder; einfache und nicht unterbrochene Halszeichnung; verschwommene oder moosige Zeichnung; weißes Untergefieder.

    Orangefarbig -gebändert:

    HAHN: Kopf satt orangefarbig. Hals- und Sattelbehang leuchtend orange mit schwarzem Schaftstrich, der im oberen Teil der Feder am Kiel entlang beidseitig durch Orange unterbrochen wird. Brust, Bauch und Schenkel schwarz mit orangefarbiger Säumung. Rücken, Schultern und Flügeldecken intensiv rötlichorange. Die größeren Flügeldeckfedern (Binden) schwarz, orange Säumung gestattet. Armschwingen Innenfahnen schwarz, Außenfahnen cremeweiß, das Flügeldreieck bildend. Handschwingen schwarz, mit weißlichem Außenrand. Schwanz schwarz, oranger Federrand im Deckgefieder gestattet. Untergefieder grau.

    HENNE: Kopf satt orangefarbig. HaIsbehang intensivorange mit mehrfacher schwarzer Zeichnung, ähnlich der des Körpergefieders, mit breitem satt orangefarbigem Schmucksaum. Körpergefieder orange mit mehrfacher, der Federform folgender schwarzer Bänderung. Schenkelgefieder gezeichnet. Armschwingen Innenfahnen schwarz, Außenfahnen orange mit gebänderter Zeichnungsanlage. Handschwingen schwarz mit gelbmeliertem Außenrand. Schwanz schwarz, obere Steuerfedern möglichst mit angedeuteter Zeichnung. Untergefieder grau. Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Viel zu helle oder zu bräunliche Orangefarbe; nicht unterbrochener, durchstoßender oder fehlender Schaftstrich in den Behängen; fehlende oder zu klatschige Säumung auf Brust, Bauch und Schenkeln.
    Bei der HENNE: Einfache, nicht unterbrochene oder durchstoßende Halszeichnung; verschwommene oder moosige Zeichnung; zu ungleichmäßige, stark gräuliche oder rötliche Hauptfarbe; silbriger Vorsaum im Körpergefieder; Schilf bei beiden Geschlechtern.

    Silber-schwarzgesäumt:

    HAHN: Kopf und Halsbehang rein weiß mit schwarzem Schaftstrich, der im oberen Teil der Feder am Kiel entlang durch die Zeichnungsfarbe Weiß unterbrochen wird und am Federaußenrand einen weißen Schmucksaum zeigt. Sattel- wie Halsbehang. Brust weiß, von der Kehle bis zu den Schenkeln jede Feder mit gleichmäßig breitem schwarzem Saum umfaßt. Rücken und Flügeldecken weiß mit eingelagerter pfeilspitzartiger, schwarzer Säumung. Reinweißer Rücken nicht erwünscht. Die größeren Flügeldeckfedern müssen rundum schwarz gesäumt sein und drei Binden bilden. Die Armschwingen, soweit von außen sichtbar, weiß mit schwarzer Säumung, Innenfahnen schwarz. Die Handschwingen haben schwarze bis dunkelgraue Innen- und weiße Außenfahnen. Die Schenkelfedern möglichst groß, breit und rundum schwarz gesäumt. Der Schwanz grünglänzend schwarz. Untergefieder dunkel. Das Aftergefieder erscheint äußerlich schwarz.

    HENNE: Im Kopf- und Halsgefieder setzt sich die Zeichnungsanlage des Mantelgefieders fort. Dazu ist jede Feder mit einem weißen Schmucksaum umgeben. Rücken, Flügel, Brust und Schenkel möglichst breite, runde, weiße Federn mit schmaler, gleichmäßiger, schwarzer Säumung. Schwingen wie beim Hahn. Steuerfedern schwarz. Untergefieder schwarz bis dunkelgrau. Aftergefieder erscheint äußerlich schwarz. Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    HAHN: Zu rußige, unreine Oberfarbe (leicht gelber Anflug ist kein grober Fehler); zu dunkler Hals oder Kragen; Rost im Hals- oder Sattelbehang; einfarbige Schultern, Flügeldecken und Rücken; matter oder grauer Saum; fehlender Armschwingensaum; blockige, verschwommene Säumung; ausgeprägter spitzer oder Halbmondsaum; weiße Sicheln; graue Schenkel; helles Aftergefieder; zu helles, wolkiges Untergefieder.
    HENNE: Schwarzer Kragen; Moos oder Pfeffer im weißen Federfeld (die letzten großen Schwanzdeckfedern jedoch ausgenommen); zu breite, stark lanzettförmige oder verdeckt wirkende Zeichnung; helles Aftergefieder; helles, wolkiges Untergefieder.

    Gold-schwarzgesäumt:

    HAHN: Kopf und Halsbehang gold mit schwarzem Schaftstrich, der im oberen Teil der Feder am Kiel entlang durch die Zeichnungsfarbe Gold unterbrochen wird und am Federaußenrand einen goldenen Schmucksaum zeigt. Sattel- wie Halsbehang farblich möglichst übereinstimmend. Brust gold, von der Kehle bis zu den Schenkeln jede Feder mit gleichmäßig breitem schwarzem Saum umfaßt. Rücken und Flügeldecken gold mit eingelagerter, pfeilspitzartiger, schwarzer Säumung. Rein goldener Rücken nicht erwünscht. Die größeren Flügeldeckfedern müssen rundum schwarz gesäumt sein und drei Binden bilden. Die Armschwingen, soweit von außen sichtbar, gold mit schwarzer Säumung, Innenfahnen schwarz. Die Handschwingen haben schwarze bis dunkelgraue Innen- und goldene Außenfahnen. Die Schenkelfedern möglichst groß, breit und rundum schwarz gesäumt. Der Schwanz grünglänzend schwarz. Das Untergefieder dunkel. Aftergefieder erscheint äußerlich schwarz.

    HENNE: Im Kopf- und Halsgefieder setzt sich die Zeichnungsanlage des Mantelgefieders fort. Dazu ist jede Feder mit einem goldenen Schmucksaum umgeben. Rücken, Flügel, Brust und Schenkel möglichst breite, runde, goldene Federn mit schmaler, gleichmäßiger, schwarzer Säumung. Schwingen wie beim Hahn. Steuerfedern schwarz. Untergefieder schwarz bis dunkelgrau. Aftergefieder erscheint äußerlich schwarz. Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    HAHN: Zu fleckige, unreine oder rußige Oberfarbe; stark rußiger oder in der Farbe stark voneinander abweichender Hals- und Sattelbehang; einfarbige Schultern, Flügeldecken und Rücken; Weiß im Gefieder, besonders im Schwanz; fehlender Armschwingensaum; blockige, verschwommene Säumung; ausgeprägter spitzer oder Halbmondsaum; helles Aftergefieder; zu helles oder wolkiges Untergefieder.
    HENNE: Fahle, sehr fleckige oder unterschiedliche Oberfarbe; schwarzer Kragen; Moos oder Pfeffer im goldenen Federfeld (die letzten großen Schwanzdeckfedern jedoch ausgenommen); zu breite, stark lanzettförmige oder verdeckt wirkende Zeichnung; blockiger, spitzer Halbmond- oder reichlich Doppelsaum; helles Aftergefieder; zu helles, wolkiges Untergefieder.

    Gold-blaugesäumt:

    HAHN: Kopf und Halsbehang gold mit dunkelblauem Schaftstrich, der im oberen Teil der Feder am Kiel entlang durch die Zeichnungsfarbe Gold unterbrochen wird und am Federaußenrand einen goldenen Schmucksaum zeigt. (Bei sonst gleichwertigen Hähnen erhält der mit weniger dunklen Federspitzen den Vorzug). Sattel- wie Halsbehang farblich möglichst Übereinstimmend. Brust gold, von der Kehle bis zu den Schenkeln jede Feder mit gleichmäßig breitem blauem Saum umfaßt. Rücken und Flügeldecken gold mit eingelagerter, pfeilspitzartiger, blauer Säumung. Rein goldener Rücken nicht erwünscht. Die größeren Flügeldeckfedern müssen rundum blau gesäumt sein und drei Binden bilden. Die Armschwingen, soweit von außen sichtbar, gold mit blauer Säumung, Innenfahnen blau. Die Handschwingen haben blaue bis blaugraue Innen- und goldene Außenfahnen. Die Schenkelfedern möglichst groß, breit und rundum blau gesäumt. Der Schwanz blau. Das Untergefieder blau bis blaugrau.

    HENNE: Im Kopf- und Halsgefieder setzt sich die Zeichnungsanlage des Mantelgefieders fort. Dazu ist jede Feder mit einem goldenen Schmucksaum umgeben. Rücken, Flügel, Brust und Schenkel möglichst breite, runde, goldene Federn mit schmaler, gleichmäßiger, blauer Säumung. Schwingen wie beim Hahn. Steuerfedern blau bis blaugrau. Untergefieder blaugrau. Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    HAHN: Zu fleckige, unreine oder rußige Oberfarbe; stark voneinander abweichende Farbe in Hals- und Sattelbehang; einfarbig blau oder grau in Hals oder Kragen; einfarbige Schultern, Flügeldecken und Rücken; matter oder grauer Saum; fehlender Armschwingensaum; blockige, verschwommene Säumung; ausgeprägter spitzer oder Halbmondsaum; braune Sicheln; graue Schenkel; zu helles, wolkiges After- und Untergefieder.
    HENNE: Fahle, sehr fleckige oder unterschiedliche Oberfarbe; blauer Kragen; Moos oder Pfeffer im goldenen Federfeld (die letzten großen Schwanzdeckfedern jedoch ausgenommen); zu breite, stark lanzettförmige oder verdeckt wirkende Zeichnung; blockiger, spitzer Halbmond- oder Doppelsaum; helles oder zu goldfarbenes After- und Untergefieder.

    Gold-weißgesäumt:

    HAHN: Kopf und Halsbehang gold mit weißem Schaftstrich, der im oberen Teil der Feder am Kiel entlang durch die Zeichnungsfarbe Gold unterbrochen wird und am Federaußenrand einen goldenen Schmucksaum zeigt. (Bei sonst gleichwertigen Hähnen erhält der mit weniger hellen Federspitzen den Vorzug). Sattel- wie Halsbehang farblich möglichst übereinstimmend. Brust gold, von der Kehle bis zu den Schenkeln jede Feder mit gleichmäßig breitem weißem Saum umfaßt. Rücken und Flügeldecken gold mit eingelagerter, pfeilspitzartiger, weißer Säumung. Rein goldener Rücken nicht erwünscht. Die größeren Flügeldeckfedern müssen rundum weiß gesäumt sein und drei Binden bilden. Die Armschwingen, soweit von außen sichtbar, gold mit weißer Säumung, Innenfahnen weiß. Die Handschwingen haben weiße Innen- und goldene Außenfahnen. Die Schenkelfedern groß, breit und rundum weiß gesäumt. Schwanz weiß. Untergefieder rahmweiß.

    HENNE: Im Kopf- und Halsgefieder setzt sich die Zeichnungsanlage des Mantelgefieders fort. Dazu ist jede Feder mit einem goldenen Schmucksaum umgeben. Rücken, Flügel, Brust und Schenkel möglichst breite, runde, goldene Federn mit schmaler, gleichmäßiger, weißer Säumung. Schwingen wie beim Hahn. Steuerfedern, Aftergefieder und Untergefieder rahmweiß. Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    HAHN: Zu fleckige, unreine Oberfarbe; stark voneinander abweichende Farbe in Hals- und Sattelbehang; einfarbiger Hals oder Kragen; einfarbige Schultern, Flügeldecken und Rücken; bläulicher Farbton in Halsbehang und Säumung; blaue Federn im Schwanz; fehlender Armschwingensaum; blockige, verschwommene Säumung; ausgeprägter spitzer oder Halbmondsaum; dunkles, wolkiges Aftergefieder.
    HENNE: Sehr unterschiedliche, zu helle oder zu rötliche Oberfarbe; weißer, einfarbiger Kragen; Moos oder Pfeffer im goldenen Federfeld (die letzten großen Schwanzdeckfedern jedoch ausgenommen); zu breite, stark lanzettförmige oder verdeckt wirkende Zeichnung; blockiger, spitzer Halbmond- oder Doppelsaum; dunkles After- und Untergefieder.

    Hell:

    HAHN und HENNE fast übereinstimmend gezeichnet. Kopf reinsilberweiß. Halsbehang mit breitem, tiefschwarzem, grünglänzendem Schaftstrich mit silberweißem Saum. Die Zeichnung hoch hinaufreichend (mindestens Dreiviertel des Halsbehanges) und sich am Vorderhals schließend und so den Kragenschluß bildend. Die Federn des Oberrückens unter dem Halsbehang zeigen schwarze Tropfenzeichnung. Beim Hahn leichte Zeichnung des Sattels gestattet. Das Kissen der Henne immer reinweiß. Der Schwanz des Hahnes reinschwarz mit grünem Glanz. Kleine Sichelfedern des Hahnes und die Schwanzdeckfedern der Henne weißgesäumt. In den Hauptsicheln des Hahnes und den großen Schwanzdeckfedern der Henne weiße Säumung gestattet. Die Schwingen schwarz mit weißer Außenfahne, so daß der zusammengelegte Flügel weiß erscheint. Das übrige Gefieder rein silberweiß. Untergefieder aschgrau. Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN starkes, bei der HENNE jegliches Gelb; schwarze Federn im Rücken; viel Weiß im Schwanz junger Hähne; durchstoßende oder schwache, nur punktartige Halszeichnung; gänzliches Fehlen des Farbstoffes im Untergefieder.

    Weiß-blaucolumbia:

    Grundfarbe und Zeichnungsanlage wie beim Farbenschlag Hell, jedoch sattes Graublau statt Schwarz; beim Hahn meist etwas dunkler als bei der Henne. Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    In der Zeichnungsanlage wie beim Farbenschlag Hell; vorwiegend schwarze Federn mit Grünlack; zu helles, blasses Blau; gelber Anflug.

    Gelb-columiba:

    HAHN und HENNE fast übereinstimmend gezeichnet. Kopf reingelb. Halsbehang mit breitem, tiefschwarzem, grünglänzendem Schaftstrich und gelbem Saum. Die Federn des Oberrückens zeigen schwarze Tropfenzeichnung. Sattel des Hahnes mit angedeuteter Zeichnung. Kissen der Henne reingelb. Schwanz schwarz, kleine Sichelfedern des Hahnes und Schwanzdeckfedern der Henne gelbgesäumt. In den Hauptsicheln des Hahnes und den großen Schwanzdeckfedern der Henne gelbe Säumung gestattet. Schwingen schwarz mit gelber Außenfahne, so daß der geschlossene Flügel gelb ist. Übriges Gefieder reingelb. Untergefieder grau. Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    Stark rötliche Oberfarbe (leichter rötlicher Ton auf den Flügeldecken der Hähne gestattet); jegliches Schwarz an nicht dafür vorgesehenen Stellen.

    Birkenfarbig:

    HAHN: Kopf, Hals- und Sattelbehang silberweiß mit ausgeprägten, schwarzen Schaftstrichen. Rücken, Schultern und Flügeldecken silberweiß. Brust schwarz mit schmaler Silbersäumung einschließlich der Kropfpartie; bei Alttieren tiefergehend gestattet. Übriges Gefieder rein schwarz mit grünem Glanz.

    HENNE: Kopf, Halsbehang und Brust wie beim Hahn. Übriges Gefieder rein schwarz mit grünem Glanz.

    GROBE FEHLER:
    Fehlender Grünglanz oder mattes Gefieder; zu klatschige oder fehlende Säumung auf der Brust; weiße Federkiele; Säumung auf Schenkel und Bauch; weiße Zeichnung in den Binden oder weißes Flügeldreieck beim Hahn; weiße Zeichnung im Mantelgefieder der Henne; Schilf.

    Lachsfarbig:

    HAHN: Kopf, Hals- und Sattelbehang elfenbeinfarbig, rotbraune Färbung des verdeckten mittleren Teils der Halsbehangfedern erwünscht. Rücken rotbraun, evtl. mit etwas Weißgelb durchsetzt. Flügeldecken rotbraun mit weißgelber bis messingfarbiger Säumung, im Alter etwas heller werdend. Die größeren Flügeldeckfedern schwarz, eine grün oder bläulich glänzende Binde bildend. Handschwingen schwarz mit weißern Außensaum. Armschwingen Innenfahnen schwarz, Außenfahnen weiß, das Flügeldreieck bildend. Schwanz schwarz, das Deckgefieder teils rotbraun. Brust, Schenkel und Bauch schwarz.

    HENNE: Rücken, Schultern, Flügeldecken und Sattel gleichmäßig lachsrot, die einzelnen Federn mit weißlichern Schaft und möglichst weißlicher Säumung. Halsbehang etwas intensiver im Lachsrot als der Rücken, jede Feder mit weißern oder elfenbeinfarbenern Saum. Schwingen lachsrot, Innenfahnen mit Grauschwarz durchsetzt. Steuerfedern lachsrot mit Grauschwarz durchsetzt. Brust, Schenkel und Bauch rahmfarbig; leichter, helllachsfarbiger Überlauf irn Schenkelgefieder gestattet.

    GROBE FEHLER:
    HAHN: Zu wenig braun auf Rücken und Flügeldecken; fehlende Säumung auf den Flügeldecken; weiße oder braune Zeichnung auf Brust, Schenkel und Bauch; schwarze Schaftstrichzeichnung irn Halsbehang; fehlendes Flügeldreieck.
    HENNE: Zu helle oder dunkle, bräunliche Lachsfarbe; völlig fehlende Säumung; zu starker Überlauf der Lachsfarbe auf Brust und Schenkel; anderer als weißer Schaft; starker Ruß.

    Kennfarbig:

    HAHN: Brust, Bauch, Handschwingen, Schwanz und Untergefieder grau gesperbert. Halsbehang rötlichgelb, Sattelbehang goldfarbig, beide mit grauem Schaftstrich und weißer Querstreifung. Rücken und Schulter rot mit angedeuteter Sperberung. Armschwingen an der Innenfahne grau. Außenfahne grau-weiß-gelb gewellt, geschlossen ein dreifarbiges Flügeldreieck bildend.

    HENNE: Auf rebhuhnfarbiger Grundfarbe matt schiefergrau gesperbert. Rost und leichter Flitter gestattet. Brust lachsfarbig bis rostrot. Handschwingen und Schwanz dunkelgraubraun mit schwarzer Rieselung. Halsbehang goldfarbig mit grauem Schaftstrich und grauweißer Querstreifung. Schnabelfarbe bei beiden Geschlechtern gelb bis hornfarbig. Lauffarbe gelb, hellweidenfarbig gestattet.

    GROBE FEHLER:
    Gelb durchsetzte Brustfarbe und nicht durchgefärbtes Flügeldreieck beim Hahn; Fehlen des braunen Farbtons im Mantelgefieder und gelbe Brustfarbe bei der Henne.

    Gelb-weißgesperbert:

    HAHN: Gelbe Grundfarbe mit möglichst gleichmäßiger weißer Sperberung. Schwanz bräunlichgrau oder reingrau mit hellgrauer Sperberung.

    HENNE: Sattgelb, mit matter, flockiger-weißer Sperberung. Gut sichtbare Sperberung auch auf dem hinteren Schenkelgefieder. Unterer Halsbehang mit leichter Sperberung auf schwärzlicher Schaftstrichzeichnung.
    Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    Beim HAHN: Grau in Schultern oder Sattelbehang; weißes Flügeldreieck; helle Brust; fehlende Schwanzzeichnung.
    Bei der HENNE: Völlig fehlende Sperberung; graue oder schwarze Spritzer im Mantelgefieder. Zu rötliche Grundfarbe bei beiden Geschlechtern.

    Bunt:

    HAHN: Kastanienbraune Hauptfarbe. Möglichst jede Feder mit einem schwarzen, grünglänzenden Endtupfen darin eine weiße Perle. Schwingen braun mit schwarzer Innenfahne und weiBer Spitze. Steuerfedern und Sicheln schwarz mit weiBer Spitze. Etwas WeiB in Schwingen und Steuerfedern gestattet.

    HENNE: Im gesamten Farbton einschließlich Steuerfedern etwasheller als der Hahn, jedoch mit sonst gleicher Zeichnungsanlage. Lauf- und Schnabelfarbe gelb.

    GROBE FEHLER:
    Zu helle, fahle Grundfarbe; zu grobe Perlzeichnung bei Jungtieren; fehlendes Braun in der Brust der Hähne; schwarze Brust bei Hennen; messingfarbige Behänge; viel schwarze Pfefferung im Mantelgefieder; viele ganz weiBe Federn im Körpergefieder; größtenteils weiBe Schwingen und Schwanzfedern, auch bei Alttieren.

    Gewichte:

    Hahn 1200 g
    Henne 1000 g.

    Bruteier-Mindestgewicht: 40 g.
    Schalenfarbe der Eier: Hellbraun bis cremefarbig.

    Ringgrößen: Hahn VI, Henne VII.